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BITKOM fordert eigenen Staatsminister im Kanzleramt

05.07.2005 (iBusiness) Jetzt wird die Haut des Bären bereits verteilt, bevor er erlegt ist: Die Lobby der IT-Großindustrie, BITKOM, hat nun von der neuen Bundesregierung einen eigenen Staatsminister im Kanzleramt gefordert.

Der Staatsminister im Kanzleramt soll die Innovations- und ITK-Politik der Bundesregierung verantworten: "Um das deutsche Arbeitsplatzproblem zu lösen, müssen wir wieder die Quellen des Wachstums in den Blick nehmen", forderte BITKOM-Präsident Willi Berchtold (ZF Friedrichshafen AG, davor IBM). "Deshalb brauchen wir eine strategisch angelegte, ressortübergreifende Innovations- und ITK-Politik. Und wir brauchen jemanden, der sie verantwortet - direkt im Kanzleramt."

Damit der Staatsminister weiß, was er nach dem Willen der IT-Großindustrie tun soll, hat der BITKOM ein "politisches Strategiepapier" erarbeitet, das "Anregungen für den aktuellen Bundestagswahlkampf und das künftige Regierungsprogramm" geben soll.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 700 Unternehmen direkt mit nach eigenen Angaben etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten - das durchschnittliche BITKOM-Mitglied hat also über 1.000 Beschäftigte und macht 171 Millionen Euro Umsatz.

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