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Prognose: Acht Milliarden Euro Online-Umsatz im Weihnachtsgeschäft

von sr

04.12.2006 Nach Einschätzung des BITKOM-Verbands wird die Liberalisierung des deutschen Ladenschlussgesetzes nicht zu Umsatzeinbußen der Online-Händler führen. Anderen Studien zufolge werden Onlineshop-Betreiber aber doch bluten müssen.

Der IT-Branchenverband BITKOM   geht davon aus, dass der Online-Handel trotz der gekippten Ladenöffnungszeiten in Deutschland weiter florieren wird. "Die längeren Ladenöffnungszeiten werden dem Online-Handel nicht schaden", hat BITKOM-Bereichsleiter Florian Koch jetzt in einem Interview   mit dem Tagesspiegel   erklärt. Koch zufolge entwickeln sich der stationäre und der Online-Handel "in guter Koexistenz". Für das Einkaufen im Netz gebe es wichtigere Angebotsfaktoren als die ständige Verfügbarkeit: beispielsweise der Preis. Der BITKOM-Verband geht davon aus, dass im diesjährigen Weihnachtsgeschäft Online-Händler rund acht Milliarden Euro umsetzen werden.

Andere Studie allerdings widersprechen der Einschätzung von BITKOM-Bereichsleiter Koch. Laut einer Umfrage des Branchendienstes Internet World Business   etwa machen längere Ladenöffnungszeiten Onlineshops doch Konkurrenz (iBusiness berichtete). Demnach würden fast drei Viertel der befragten Onlineshopper längere Öffnungszeiten des stationären Handels ausnutzen. Und 17 Prozent der Befragten wären sogar bereit, ihre Internet-Einkäufe zugunsten der Ladengeschäfte einzuschränken.
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