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Studie: Spielkonsolen machen krank, dumm und traurig
26.09.2005 (iBusiness) Je länger Kinder vor der Spielkonsole oder dem Fernseher sitzen, umso schlechter sind ihre Schulnoten. Das sind die ersten Ergebnisse einer Studie zur Mediennutzung Jugendlicher des 'Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen' (KFN).
Migrantenkinder, die durchschnittlich schlechtere Zensuren haben als einheimische Kinder, sind zudem deutlich medienaffiner: Von denjenigen im Alter von zehn Jahren haben rund 51 Prozent einen eigenen Fernseher. Bei den Deutschen sind es rund 31 Prozent. Etwa 43 Prozent der Migrantenkinder haben eine eigene Spielkonsole. Bei den deutschen Kindern sind es nur 22,3 Prozent. Insbesondere Kinder mit einem eigenen Unterhaltungsgerät sollen jedoch laut der ersten Ergebnisse häufiger gewalttätige Fernsehsendungen schauen oder Spiele spielen. Das senke die Lernfähigkeit. KFN-Vorstand Christian Pfeiffer: Ein Übermaß an Medienkonsum macht dick, dumm, krank und traurig." .
Für die Studie befragte das KFN 23.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren.
