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ITV scheitert an geringer Marktdurchdringung der Endgeräte
02.11.2005 (iBusiness) Laut der Studie 'Teleshopping in Deutschland' könnte interaktives Fernsehen Nachteile des klassischen Teleshoppings vor dem Fernseher - Linearität, Flüchtigkeit als auch den Medienbruch bei der Bestellung - aufheben. Bislang fehlen aber die Endgeräte, was interaktive Features beim Teleshopping eher auf die fernere Zukunft vertagt.
Wichtige Impulse könnten vielmehr von IPTV oder Mobile TV ausgehen, meinen die beiden Autoren Prof. Dr. Klaus Goldhammer und Michael Lessig. Denn darauf aufbauende Techniken seien anders als bei i-TV im klassischen TV per se rückkanalfähig. Pilotprojekte für Mobile TV über DVB-H wie das der Swisscom oder von RTL Shop seien dazu die ersten Schritte.
Dennoch hätten auch diese Technologien keine Relevanz für das klassische Teleshopping: Insbesondere deshalb, weil sie in erster Linie technik-affine Nutzer (die klassischen ECommerce-Zielgruppen) aber weniger den typischen Teleshopping-Nutzer ansprechen. Eine Adaption auf breiter Front sei außerdem nur dann machbar, wenn die Online-Shopper durch die neuen Technologien spürbare Vorteile hätten.
Die Studie 'Teleshopping in Deutschland' untersucht die Aspekte des Verkaufsfernsehens, von der historischen Entwicklung, über die rechtlichen Rahmenbedingungen hin zu betrieblichen Prozessen und Spezifika bei der Produktion eines Teleshopping-Programmes. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Nutzerperspektive, für die 1.100 Personen telefonisch befragt wurden.
