Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Deutsche verbringen inzwischen bereits zehn Stunden mit Medien

von UKL

18.05.2006 (iBusiness) Zehn Stunden täglich verbringen die Menschen in Deutschland inzwischen mit den Medien. Gegenüber dem Jahr 2000 ein Zuwachs von über eineinhalb Stunden.

Insgesamt 98 Minuten mehr als im Jahr 2000 verbringen die Deutschen, basierend auf der neunten Welle der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommuniaktion 2005, mit der Nutzung von Medien. Gegenüber der ersten Welle 1964 hat sich die Mediennutzung damit verdreifacht. Fernsehen und Radio sind mit jeweils fast drei Stunden und 45 Minuten pro Tag nach wie vor die am meisten genutzten Medien, aber das Internet befindet sich laut Studie mit fast einer dreiviertel Stunde täglicher Nutzung in einem starken Wachstum.

Fernsehen ist laut den Analysten klassische Spätnachmittag-/Abendbeschäftigung. 165 Minuten entfallen hier auf die Zeit ab 17.00 Uhr. Hörfunk bleibt dageben tagesbegleitend, mit Schwerpunktzeiten bis 17.00 Uhr. Danach verringert sich die Hörzeit auf rund 40 Minuten. Das Internet hat über alle Zeitzonen des Tages an Nutzungszeit hinzugewonnen.

Insgesamt verbringen die Bundesbürger ab 14 Jahren laut den Analysten im Durchschnitt von Montag bis Sonntag 600 Minuten mit Medien. Spitzenreiter sind dabei Hörfunk und Fernsehen 221 bzw. 220 Minuten. Tonträger - von Kassette bis MP3-Player kommen auf 45 Minuten. Auf das Internet entfallen 44 Minuten.

Beim Internet zeigt sich laut Untersuchung eine starke Einbettung der Nutzung während der Freiziet und Produktion wie auch die Doppelrolle der häuslichen und der außerhäuslichen Arbeitsplatznutzung.

Dabei nutzen die Deutschen die Medien zunehmend zeitversetzt: Laut den Analysten ist die Mediennutzung im Hörbereich inzwischen zu einem Viertel nicht mehr linear. Dieser Teil wird also nicht dann gehört, wenn die Sender ihn verbreiten, sondern die Menschen hören, wann sie es wollen.

Im Videobereich ist dieser Trend zur nichtlinearen Nutzung trotz DVD-Rekordern und persönlichen Videorekordern laut den Analysten (noch) nicht deutlich erkennbar. Die Digitalisierung von Wiedergabegeräten für Audio und Video ist aber inzwischen beim Massenpublikum angekommen, analoge Videorekorder und analoge Kassettenrekorder beginnen bereits, aus den Haushalten zu verschwinden.

82 Prozent der Befragten stimmen laut den Analysten als Einschätzung für die Medienentwicklung in den nächsten zehn Jahren dem Statement zu, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unentbehrlich bleiben wird. Gegenüber den privatrechtlichen Sendern lägen die öffentlich-rechtlichen Sender vor allem im Bereich der politischen Information, der gesellschaftlichen Wertevermittlung und der niveauvollen Unterhaltung deutlich vorn, während bei den privaten Sendern gegenüber dem Jahr 2000 Qualitätsverbesserungen bei den alltagsrelevanten Themenbereichen sichtbar seien.

Auch wenn sich durch die technologische Entwicklung die Anzahl der Fernsehsender laut den Analysten stark erhöhe, würden gut neun von zehn Menschen davon ausgehen, dass es auch in zehn Jahren nur wenige wirklich wichtige Fernsehprogramme geben werde.

Die Ergebnisse der Studie Massenkommunikation 2005 sind im Buch Massenkommunikation VII   dokumentiert. Auszüge der Studie sind in der Zeitschrift Media Perspektiven abrufbar  .

Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema: