Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Trend: Auf welche Payment-Dienstleister Online-Händler setzen sollten

von UKL

18.07.2006 (iBusiness) Bis Ende des Jahrzehnts sollen die Payment-Umsätze im deutschen ECommerce-Markt laut Analysten auf insgesamt 40 Milliarden Euro steigen. Allerdings ist der EPayment-Markt in nächsten fünf Jahren auf dem Weg zu einem Anbieter-Oligopol. Welche Payment-Anbieter in Zukunft den größten Nutzerzuspruch erhalten werden, sagt die Untersuchung ebenfalls voraus.

Nach einer aktuellen Untersuchung der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton   wird sich zukünftig im EPayment-Markt ein oligolistischer Anbietermarkt etablieren. Für Online-Händler ist dies aber kein Grund zur Sorge, sondern eine positive Entwicklung: "EPayment darf nicht fragmentiert sein, sondern benötigt Standards. Die oligolistischen Strukturen sind notwendig, um die Investmentkosten zu senken", erklärt 'Booz Allan Hamilton'-Geschäftsführer Roman Friedrich auf iBusiness-Nachfrage. Insellösungen würden dagegen das Vertrauen der Verbraucher in elektronische Bezahlsystemen senken. "Online-Shopbetreiber sollten sich deshalb an große namhafte Anbieter halten", so der ECommerce-Spezialist. 'Booth Allan Hamilton' betrachte die derzeitige Entwicklung als sehr positiv, da sie den ECommerce weiter vorantreiben und die Vertriebskosten für die Internet-Händler reduzieren.

Laut Booz Allen Hamilton können EPayment-Anbieter wie die Ebay-Tochter Paypal   oder deren neuer Konkurrent Google Checkout   bereits 2008 im deutschen Markt rund 13 Milliarden Euro über ihre Systeme abwickeln. Bis 2010 steigen die EPayment-Umsätze in Deutschland laut den Analysten insgesamt auf bis zu 40 Milliarden Euro. Die Gebühren werden von den Internet-Händlern und Online-Diensten getragen, die die neuen Angebote künftig zusätzlich zur Kreditkartenzahlung und dem Lastschriftverfahren anbieten werden. Die Online-Shops profitieren von der gesteigerten Nutzerfreundlichkeit und Reichweite der neuartigen EPayment-Dienstleister.

"Die Entwicklung des EPayment-Marktes wird in den kommenden Jahren maßgeblich von den großen Playern wie T-Pay  , Paypal und Newcomern wie Google getrieben", ist sich Friedrich sicher. Nur den etablierten Telekommunikations- und Online-Marken könne es gelingen, langfristig die kritische Masse an Nutzern zu erreichen, um für Händler attraktiv zu sein.

Bezahlsysteme wie Kreditkarten oder Lastschriftverfahren, über die Nutzer aktuell noch über 90 Prozent des privaten ECommerce-Transaktionsvolumens abwickeln, werden laut der Untersuchung mittelfristig durch die neuen Anbieter in Bedrängnis gebracht. Sollten die etablierten Finanzdienstleister keine strategischen Gegenmaßnahmen ergreifen, beziffert die Booz Allen-Untersuchung die Substitutionseffekte bis ins Jahr 2008 auf rund zehn Prozent, langfristig auf bis zu 30 Prozent.

Ob die neuen Online-Bezahlsysteme auf breite Akzeptanz bei Händlern und Anwendern stoßen, hängt laut den Analysten vor allem vom Preisniveau neuer Angebote ab. Sollen wichtige Internet-Händler wie Amazon   oder Tchibo   für den Wechsel in ein neues System gewonnen werden, sind signifikante Nachlässe bei den Transaktionskosten notwendig. Bei der Nutzergewinnung haben die Booz Allen-Experten unter anderem die schnelle Abwicklung der Transaktionen sowie die einfache, intuitive und kundenzentrierte Nutzung als erfolgskritische Faktoren identifiziert. Vorteilhaft sind laut den Analysten außerdem händlerübergreifende Angebote oder das Abrufen des Bestellstatus über nur eine einzige Plattform. Darüber hinaus sollten sich auch Kleinstbeträge bequem, effizient und sicher mit dem Dienst abwickeln lassen.

"Ob Kunden langfristig zum Wechsel von klassischen Bezahlungssystemen zu den EPayment-Services motiviert werden können, steht und fällt jedoch mit der Gewährleistung von hohen Sicherheitsstandards", so 'Booz Allen'-Finanzexperte Johannes Bussmann.

Der EPayment-Markt wird sich laut Booz Allen nach Einstieg weiterer Anbieter langfristig deutlich konsolidieren. Drei bis vier Player würden sich dann den Markt unter sich aufteilen, prognostiziert Friedrich und erklärt Paypal zu einem der wichtigen Anbieter im EPayment-Markt. Aber auch dem Suchmaschinen-Riesen Google stellt Booz Allen Hamilton gute Karten aus: "Google Checkout wird keine drei Jahre benötigen, um sich zu etablieren", weissagt Friedrich.

Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: