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Online-Shops schöpfen ihr Umsatzpotenzial nicht aus

von sr

28.06.2006 (iBusiness) Online regiert die Schnäppchenjagd: Laut einer aktuellen Studie sind vor allem die Online-Shops erfolgreich, die mit günstigen Preisen glänzen können. Online-Händler, die ihre Umsätze nicht nur über den Preis generieren wollen, können diese auch auf andere Weise erhöhen.

Online-Shops müssen Schnäppchen anbieten und ihre Bestellungen schnell ausliefern. Das ist das Fazit der Studie 'E-Commerce 2006' von Europressedienst Research   und PayPal  . Demnach ist 41 Prozent der befragten Onlineshopper vor allem "ein niedriger Preis" wichtig. 38 Prozent erwarten beim Online-Shopping zudem, dass Waren schnell geliefert werden. 14 Prozent der Shopper nutzen das Internet vor allem deshalb, weil es hier keinen gesetzlichen Ladenschluss gibt.

Nachrüsten müssen die Shop-Betreiber noch bei den von ihnen angebotenen Bezahlverfahren. So hat nicht einmal jeder zweite Online-Shopper (48 Prozent) "Vertrauen in vorhandene Online-Bezahlsysteme". Wenn Internet-Händler hier nachbessern, steigen laut Untersuchung auch die Umsätze: So würden 38 Prozent der Befragten mehr online einkaufen, wenn "das Bezahlen besser gelöst wäre". Falls Shop-Betreiber ein neues Bezahlverfahren anbieten wollen, ist vor allem eines wichtig: Das System muss möglichst weit verbreitet sein. So erwarten 58 Prozent der befragten Shopper von einem guten Bezahlverfahren vor allem einen weiten Aktionsradius, der es erlaubt, in möglichst vielen unterschiedlichen Shops einzukaufen.

Insgesamt haben der Studie zufolge drei Viertel aller Internetnutzer (75,6 Prozent) bereits einmal online eingekauft. Mehr als die Hälfte der Online-Einkäufer (57 Prozent) sind Gelegenheits-Shopper und haben in den vergangenen sechs Monaten bis zu neunmal online Waren erworben. Ein knappes Drittel (31 Prozent) zählt zu den Heavy-Shoppern, die im gleichen Zeitraum zehn bis 39-mal eingekauft haben. Sechs Prozent der Online-Einkäufer beträgt der Anteil der Power-Shopper, die 40-mal und mehr in den vergangenen sechs Monaten online bestellt haben. Interessant: 26 Prozent der befragten Online-Shopper haben noch nie in einem Online-Shop gekauft, sondern lediglich Online-Auktionen genutzt.

Interessante Daten liefert die Studie auch zu deutschen Internet-Händler. So sind die meisten der befragten Online-Händler Kleinstunternehmen: Drei Viertel der befragten Händler beschäftigen zwischen einem und zehn Mitarbeiter. Dagegen sind nur bei 7,4 Prozent der Umfrageteilnehmer mehr als 50 Mitarbeiter angestellt. Dieses Verhältnis spiegelt sich auch in Umsatzzahlen wider: So erwirtschaftet jeder fünfte Händler erwirtschaftet gerade einmal einen Jahresumsatz von 100.000 Euro. 17 Prozent erreichen einen Umsatz bis 500.000 Euro, weitere elf einen Jahresumatz von einer Million Euro. Ebenfalls bemerkenswert: Nur jeder fünfte Internet-Händler verkauft sein Sortiment ausschließlich online. 78 Prozent dagegen nutzen neben dem Netz weitere Vertriebskanäle.

Für die repräsentative Studie hat EuPD Research über 1.000 Internetnutzer Online-Nutzer und rund 500 Online-Händler befragt.

Thema: Online-Shops schöpfen ihr Umsatzpotenzial nicht aus

Kommentar von sr

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Günstige Angebote, blitzschnelle Lieferung und ein breites Spektrum an weit verbreiteten Bezahlverfahren: Die aktuelle PayPal-Studie zeigt, was Online-Shopper von einem Internet-Händler erwarten. Die Studienergebnisse, die iBusiness-Premium-Mitglieder exlusiv abrufen können, liefern daher zahlreiche Handlungsempfehlungen für Shop-Betreiber.

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