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Musik-Downloads legen weiter zu

16.08.2006 (iBusiness) Während Anbieter physischer Tonträger nach wie vor unter Absatzrückgängen leiden, steigen die Verkäufe von Musik-Downloads in Deutschland weiterhin stark. Zum Wachstum tragen zunehmend auch Downloads auf mobile Geräte bei.

Laut Schätzung der Deutschen Phonoverbände   (IFPI) stieg der Download-Markt für Musik in Deutschland mit geschätzten 10,2 Millionen verkauften Einzeltracks und 0,7 Millionen verkauften Bundles um etwa 38 Prozent. Bundles konnten damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Millionen beziehungsweise 40 Prozent zulegen. Ein geringeres prozentuales Wachstum von 36 Prozent weisen die Einzeltracks auf, deren Absatz im ersten Halbjahr 2005 noch bei 7,5 Millionen Downloads lag. Zu dieser positiven Entwicklung leisteten zunehmend auch Downloads auf mobile Endgeräte einen wichtigen Beitrag, Musikstücke, die als komplette Titel auf Funktelefone geladen werden, so der Phonoverband.

Der Absatz von physischen Tonträgern ging nach Rückgängen im ersten Halbjahr 2005 um 9,9 Prozent und im Gesamtjahr 2005 um 10,1 Prozent auch im ersten Halbjahr 2005 weiter zurück, wenn auch etwas geringer. Das Minus liegt nunmehr bei 3,4 Prozent. Der Absatz von CD-Alben blieb stabil bei 54,6 Millionen verkauften Stück. Allerdings musste der Longplay-Absatz wegen weiter sinkender MC-Absätze einen Rückgang um 1,5 Millionen Stück hinnehmen. Der Single-Absatz ist weiter gesunken, lag mit 6,5 Millionen Stück um 1,1 Millionen unter dem Vorjahresergebnis. Der Absatz von Musikvideos konnte dagegen um 4,7 Prozent gesteigert werden.

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