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Musikindustrie: Download-Geschäft fängt Umsatzeinbrüche nicht auf

von sr

30.03.2007 Im vergangenen Jahr sind die Umsätze der deutschen Musikindustrie erneut zurückgegangen. Da ist selbst das anziehende Download-Geschäft nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
42 Millionen Euro hat die deutsche Musikindustrie im vergangenen Jahr mit Musik-Downloads erwirtschaftet, wie der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft   (Phono) berichtet. Demnach sind die Umsätze aus dem Download-Geschäft im Jahresvergleich um 40 Prozent gestiegen.

Doch auch wenn das Download-Geschäft auf den ersten Blick gute Zahlen ausweist: Den Umsatzrückgang aus dem Geschäft mit klassischen Tonträgern kann die Industrie damit noch lange nicht kompensieren. Denn der Download-Markt ist nach wie vor ein Nischengeschäft (fünf Prozent Anteil am Gesamtmarkt).

Im vergangenen Jahr hat die Musikindustrie insgesamt 1,706 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das trotz der Umsatzzuwächse beim Download-Geschäft erneut unterm Strich ein Minus für die Labels (Rückgang: -2,4 Prozent im Vergleich zu 2005). "Die hohe Zahl illegaler Downloads blockiert nach wie vor unseren Turnaround", klagt die Industrie einmal mehr. Laut dem Phono-Verband kommen "auf einen legalen immer noch rund 14 illegale Downloads".

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