Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Musik-Downloads: Verbraucherverbände attackieren Apple

von sr

24.01.2007 DRM-Beschränkungen bei legalen Musik-Downloads erhitzen zunehmend die Gemüter der Konsumenten. Die Verbraucherverbände wollen daher ein Exempel statuieren und mit Apple einen der großen Anbieter dazu zwingen, sein Download-Angebot ohne Restriktionen anzubieten.

Verbraucherorganisationen aus Skandinavien, Frankreich und Deutschland gehen jetzt gemeinsam gegen Apple   vor. Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband   (VZBV) mitteilt, wollen die Verbände "verbraucherfreundliche Nutzerbedingungen für iTunes in ganz Europa" schaffen. Die Verbraucherverbände aus den vier Ländern streben einen gemeinsamen Rechtsstreit gegen Apple an. Stein des Anstoßes: Die Verbände fordern, dass Apple die Musikstücke bei seinem Download-Dienst iTunes   künftig ohne DRM-Beschränkungen anbietet. Dazu will der Verband erreichen, dass die iTunes-Songs auf allen gängigen MP3-Playern gespielt werden können und nicht nur auf Apples iPod  . "Für die Weiterentwicklung des legalen Marktes sind uneingeschränkte Interoperabilität und größere Flexibilität bei der Nutzung digitaler Inhalte der Schlüssel", argumentiert Patrick von Braunmühl, stellvertretender Vorstand des VZBV.

Vielleicht ist die von den Verbraucherverbänden angestimmte Anti-DRM-Initiative bald schon überflüssig. Wie die US-amerikanische Tageszeitung New York Times   berichtet, spielen die Major-Labels bereits mit dem Gedanken, ihren Musik-Katalog online ohne DRM-Restriktionen anzubieten. Dem Bericht nach haben Verantwortliche der Platten-Multis auf dem Musikmesse Midem   im französischen Cannes diese Woche bereits über eine mögliche Strategie beim DRM-freien Download-Geschäft diskutiert.

Die Abkehr von DRM-Einschränkungen kommt nicht von ungefähr. Die Major-Labels kommen zunehmend unter Druck, da vor allem Independent-Labels ihre Musik fast nur noch ohne DRM-Restriktionen anbieten. In Deutschland etwa sind im vergangenen Jahr mit Akuma   und RockingApe   bereist zwei Download-Anbieter gestartet, die komplett auf DRM verzichten.

Standard sind DRM-freie Musik-Downloads aber noch lange nicht. Weltbild   zum Beispiel hat jetzt einen Download-Shop   gestartet, der nur Songs mit DRM-Beschränkungen bietet. Allerdings sind im Repertoire auch weniger Independent-Künstler zu finden als vielmehr die üblichen Charts-Stars der Major-Labels.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Verwandte Beiträge zu dieser Analyse
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: