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Google-Konkurrenz: Börsenverein listet Preise für 'Volltextsuche online'

von sr

05.10.2006 (iBusiness) Wie die iBusiness-Redaktion bereits Ende Mai berichtete, plant der Börsenverein ein Konkurrenzangebot zu 'Google Print'. Jetzt haben die Verantwortlichen das Projekt auf der Buchmesse vorgestellt und verraten, was Verleger die Teilnahme am Projekt 'Volltextsuche online' kosten soll.

Am ersten Februar 2007 wird der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sein Projekt 'Volltextsuche online' starten. Wie Projektleiter Kurt Hammes gegenüber der iBusiness-Redaktion erklärt, können ab diesem Zeitpunkt Internetnutzer auf der Online-Plattform nach für sie interessanten Büchern suchen und diese dann in verlinkten Online-Shops einkaufen.

Auf der Frankfurter Buchmesse   hat Hammes das Projekt jetzt erstmals öffentlich vorgestellt. Und zeitgleich das Pricing bekannt gegeben. So ist der Such-Service für Internetnutzer kostenlos, Verlage dagegen müssen in die Tasche greifen. Der Börsenverein verlangt von Verlegern eine Gebühr von 17 Euro pro Buch, dass über die Online-Plattform zu finden ist. Diese Gebühr müssen Verlage jedes Jahr erneut bezahlen.

Ende Mai hatte der Börsenverein den Start der Plattform 'Volltextsuche online' angekündigt. Erklärtes Ziel des Projekts ist der "kontrollierte Zugang zu digitalen Volltextdateien von Büchern". Der Börsenverein will damit gegen Angebote wie 'Google Print' oder Amazons 'Look Inside the Book' antreten.

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