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Die Stimme der Enttäuschten

von sr

13.10.2006 Eine "Bedrohung für Verlage" stellen Google und Yahoo dar. Das zumindest ist der Vorwurf des direkten Konkurrenten Miva. Denn laut Miva würden beide Anbieter Verlagen einerseits Einnahmequellen als Pay-per-Click-Partner erschließen, andererseits aber durch Publishing-Services wie die Google-News Verleger existenziell bedrohen. Eine Argumentation, die durchaus nachvollziehbar ist. Schließlich müssen Verleger in der Tat aufpassen, dass aus ihren Online-Partner keine Online-Konkurrenten werden.

Aber auch wenn Diskussionsstoff geboten ist: Die Vorgehensweise von Miva allerdings rechtfertigt das noch lange nicht, zeugt doch ein öffentliches Kollegen-Bashing nicht gerade von gutem Stil. Auch wenn die Miva-Verantwortlichen es wohl mit Sicherheit abstreiten dürften: Meiner Ansicht nach ist daher in der Miva-Kritik deutlich die Stimme der Enttäuschten herauszuhören. Enttäuschung darüber, dass beim Pay-per-Click-Business wohl auch in Zukunft kein Vorbeikommen an Quasi-Monopolist Google ist.

Herzliche Grüße, Ihr
Stephan Randler
Redaktion

Thema:

Miva: "Google und Yahoo bedrohen Existenz deutscher Verlage"

(iBusiness) Als "Bedrohung für deutsche Verleger" bezeichnet Onlinewerbe-Dienstleister Miva jetzt seine beiden direkten Konkurrenten Google und Yahoo. Deren Online-Services würden laut Miva die "Inhalte der Verlage kannibalisieren". Die Angeklagten kritisieren Mivas Kollegen-Bashing scharf.

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Kommentar von sr

Die Stimme der Enttäuschten

Eine "Bedrohung für Verlage" stellen Google und Yahoo dar. Das zumindest ist der Vorwurf des direkten Konkurrenten Miva. Denn laut Miva würden beide Anbieter Verlagen einerseits Einnahmequellen als Pay-per-Click-Partner erschließen, andererseits aber durch Publishing-Services wie die Google-News Verleger existenziell bedrohen. Eine Argumentation, die durchaus nachvollziehbar ist. Schließlich müssen Verleger in der Tat aufpassen, dass aus ihren Online-Partner keine Online-Konkurrenten werden.

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