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Vom Tisch der Großen

von sr

20.10.2006
Unter dem Titel "Brösel vom Tisch der Großen" hatte meine Kollegin Susan Rönisch vor rund drei Monaten über die Vormachtstellung der deutschen Online-Portale berichtet. Von den steigenden Online-Werbespendings, so das Ergebnis des Trendreports damals, profitieren vor allem die Großen. Ihr Fazit bestätigt jetzt eine aktuelle Studie einer deutschen Unternehmensberatung.

Allerdings ist das Konzert der Großen nicht von Gott gegeben. Ganz im Gegenteil: Ihre Reichweite verdanken die meisten großen Portalanbieter noch dem Web 1.0. Während des aktuellen Web-2.0-Booms aber flüchten immer mehr Nutzer auf Portale, wo im Gegensatz zu den traditionellen Anbietern nutzergenerierte Inhalte im Mittelpunkt stehen. Und wo sich mehr Nutzer tummeln, wird künftig auch verstärkt online geworben. Um ihre Vormachtstellung zu behaupten, müssen Portalanbieter daher entweder ihr Netzwerk durch Web-2.0-Zukäufe erweitern oder selbst Social-Networking- und Community-Elemente in ihr Angebot einbauen. Sonst ist er bald Geschichte, der zu Beginn zitierte "Tisch der Großen".

Herzliche Gruesse, Ihr
Stephan Randler
Redaktion

Thema:

Online-Werbestudie: "Portal-Anbieter stehen vor einschneidenden Veränderungen"

(iBusiness) Eine jetzt veröffentlichten Studie von A.T. Kearney bestätigt eine iBusiness-Analyse vom Juli 2006: Von den steigenden Online-Werbespendings in Deutschland profitieren vor allem die großen Anbieter von Online-Portalen.

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Kommentar von sr

Vom Tisch der Großen


Unter dem Titel "Brösel vom Tisch der Großen" hatte meine Kollegin Susan Rönisch vor rund drei Monaten über die Vormachtstellung der deutschen Online-Portale berichtet. Von den steigenden Online-Werbespendings, so das Ergebnis des Trendreports damals, profitieren vor allem die Großen. Ihr Fazit bestätigt jetzt eine aktuelle Studie einer deutschen Unternehmensberatung.

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