Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
ELearning-Studie: Wo deutsche Unis noch nachbessern müssen
31.10.2006 (iBusiness) E-Learning ist einer aktuellen Studie zufolge aus dem Hochschulalltag in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Dennoch gibt es viele Bereiche, in denen Unis und Fachhochschulen noch deutlichen Nachholbedarf haben.
"Das Motto heißt heute Reputation statt Rendite", erklärt Dr. Ulrich Schmid, Mit-Urheber der Studie. So rechnen 70 Prozent der Hochschulen mit Wettbewerbsvorteilen durch den Einsatz von ELearning-Methoden. Dagegen glaubt nur ein gutes Drittel (36 Prozent), ein digitales Studium könne Kapazitätsengpässe beim Lehrkörper beheben.
Dennoch steckt E-Learning an vielen Unis noch in den Kinderschuhen. Zwar ist es an den meisten Hochschulen inzwischen Standard, Skripte, Folien oder Ton- und Videoaufzeichnungen von Vorlesungen online zur Verfügung zu stellen. Technisch anspruchsvolle ELearning-Lösungen wie virtuelle Labore oder Live-Übertragungen von Veranstaltungen sind jedoch die Ausnahme: Nur etwa ein Drittel der befragten Hochschulen macht davon Gebrauch.
Noch zurückhaltender ist man bei der Einführung von komplett digitalisierten Fern- oder Weiterbildungsstudiengängen. Nur 16 Prozent der Hochschulen bieten diese Form des Studiums an. Immerhin 58 Prozent der befragten Hochschulen bieten aber bereits eine Online-Anmeldung zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen an. Nahezu alle befragten Einrichtungen (93 Prozent) stellen ihren Studierenden zudem digitale Bibliotheksdienste bereit.
Für die Studie wurden mehr als 200 deutsche Universitäten und Fachhochschulen befragt.
