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Akzeptanz von E-Learning steigt
23.06.2006 (iBusiness) Wenn sich Unternehmen für E-Learning entscheiden, dann setzen sie in der Regel interaktive Lernmethoden flächendeckend ein: In Schnitt werden 70 Prozent der Mitarbeiter von ELearning-aktiven Unternehmen auch interaktiv geschult, so eine heute veröffentlichte Umfrage.
Durchschnittlich durchläuft 2006 der E-Learner 3,2 Trainings im Jahr. Gelernt wird von zu Hause (43%) oder am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit (34%). Nur 4,0 Prozent sind mobile E-Learner.
Die Mehrheit der Nutzer (90%) betrachtet E-Learning als sinnvolle Ergänzung zu klassischen Seminaren, nicht als deren Ersatz. Den ersten Platz auf der Hitliste der Wunschthemen, die vermittelt werden sollen, belegen Fachthemen, gefolgt von EDV-Schulungen und im Mittelfeld Produktschulungen, Softskills und Sprachen.
Die Untersuchung ergab weiter, dass 61 Prozent der E-Learner zwischen 30 bis 45 Minuten am Tag vor dem Bildschirm verbringt. Fast die Hälfte der Befragten (49%) sucht sich bei der Bearbeitung eines Trainings gezielt die für ihn interessanten Themen heraus. Allerdings arbeiten nur 34 Prozent der E-Learner das Training vom Anfang bis zum Ende durch und der Rest nutzt das Training zum Nachschlagen.
Zwei Drittel (69 %) der Studienteilnehmer bewerten die Trainings, mit denen sie bisher gearbeitet haben, mit dem Prädikat Gut bis Sehr Gut. Als wesentliche Vorteile wurden genannt: Zeit- und Ortsunabhängigkeit, Interaktivität, Animation, Informationsdichte und Nachhaltigkeit.
Die Probleme, die sich noch 2002 beim E-Learning gestellt haben, sind offensichtlich gelöst: 67 Prozent der Befragten gaben an, dass sie keine technischen Probleme bei der Nutzung von WBTs und CBTs haben. Kritisiert wurden aber die konzeptionelle Mängel bei der Aufbereitung der Trainings, bzw. des Contents, wie zum Beispiel Textwüsten, schlechte Navigation, fehlender Überblick oder Überfrachtung. Oft fehle es an Ansprechpartnern oder das Feedback sei zu langsam.
Nach mehrheitlicher Aussage der Befragten (82%) ist das Angebot an Einstufungs- Zwischen- und Abschlusstest ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines WBTs/CBTs. Besonders wichtig seien den E-Learners, eine Leistungskontrolle um den genauen Wissensstand zu erfahren und Wissensdefizite gezielt auszugleichen.
61 Prozent der Interviewten gab an, dass Interaktivität wichtig sei. Am wichtigsten sind Simulationen, Übungen und Tests genannt, wobei auf das unmittelbare, direkte Feedback den größten Wert gelegt wird.
Für die Studie 'E-Learner 2006' wurden 167 Kunden und Interessenten der ELearning-Akademie Webacad sowie von Seminaranbieter Management Circle online befragt.
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