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Infografik: Die Wahrheit über Weihnachtsgeschenke

19.12.2016 In Deutschland werden in der Vorweihnachtszeit über 91 Milliarden Euro umgesetzt - mehr, als zu jeder anderen Zeit des Jahres. Der größte Teil des Geldes fließt dabei in die Geschenke. Doch wie viel genau planen die Deutschen für Geschenke ein und wie viel geben sie am Ende tatsächlich aus? Diese Infografik klärt auf:

 (Bild: Getty Images/IBM)
Bild: Getty Images/IBM
Die Deutschen geben gerne und viel Geld für ihre Liebsten aus, auch wenn sie den finanziellen Aufwand meistens unterschätzen. Während die geplanten Ausgaben für Geschenke bei circa 166 Euro angesetzt werden, fallen die tatsächlichen um fast 70 Prozent höher aus: Im Durchschnitt gibt jeder Deutsche insgesamt 280 Euro für Geschenke aus.

Preview von Weihnachtsgeschenke im E-Commerce in Deutschland

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(Grafik: Vexcash  )

Dabei wächst die Großzügigkeit bei den Ausgaben mit steigendem Alter. Den 56- bis 65-Jährigen sind Freunde und Familie über 295 Euro wert. Auch wenn die Hälfte der Deutschen das ganze Jahr nach Inspirationen für Weihnachtspräsente sucht, kauft jeder Zehnte in letzter Sekunde doch noch an Heiligabend ein.

Das Online-Geschäft zur Weihnachtszeit hat in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Interessant sind auch die Gründe für das Meiden der Einkaufszentren: 61 Prozent wollen durch das Online-Shopping dem Stress entgehen. Knapp ein Drittel der Deutschen verzichtet auf den besinnlichen Schaufensterbummel, weil sie schon von der Dekoration und der Weihnachtsmusik genervt sind.

Zwei Drittel der Deutschen waren schon einmal unzufrieden mit ihrem Präsent. Die meisten bringen zur Erhaltung der besinnlichen Stimmung ihre Unzufriedenheit aber nicht zum Ausdruck. Nichtsdestotrotz verkaufen über 15 Millionen ihre Geschenke nach Heiligabend einfach wieder. Ein Viertel der Deutschen schenkt ungewollte Gaben an Freunde und Bekannte weiter. Ein ähnlich trauriges Schicksal ereilt so manches Gutschein-Geschenk: 55 Prozent aller Gutscheine unter 100 Euro werden niemals eingelöst.
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