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Studie: "Internet der Dinge" macht Benutzer angreifbar

04.08.2014 Knapp drei Viertel aller Smart Devices sind angreifbar und können von Hackern übernommen werden, stellt eine Studie des Technik-Unternehmens Hewlett-Packard (HP) fest.

Hacker könne Smart Devieces als Angriffsfläche nutzen (Bild: Jan Thau, aboutpixel.de)
Bild: Jan Thau, aboutpixel.de
Hacker könne Smart Devieces als Angriffsfläche nutzen
In der Untersuchung   hat das High-Tech-Unternehmen Hewlett-Packard   zehn sogenannte "Smart Devices", darunter, Thermostate, Web-TVs und Web-Cams, untersucht und auch mögliche Angriffspunkte hin abgeklopft. Im Durchschnitt fanden die Experten 25 Schwachstellen pro Gerät.

Die größten Schwächen leisteten sich die Geräte bei Passwörtern, die oft zu schwach gewählt wurden, und der Verschlüsselungstechnik, die ebenfalls nicht dem Stand der Technik entsprach. Bei acht von zehn Geräten wurden zu schwache Geheimphrasen bemängelt, die selbe Anzahl von Geräten übertrug persönliche Daten in die Cloud, ohne auf eine starke Verschlüsselung einzusetzen.

Die Studie sollte allerdings nicht überinterpretiert werden. Es ist keinesfalls so, dass bei Besitzern von Smart Devices Tür und Tor offen stünden. Noch immer ist zusätzlich kriminelle Energie notwendig, um eine verschlüsselte Datenübertragung oder ein schwaches Passwort zu knacken. Das Türschloss dürfte bei den 144.000 Wohnungseinbrüchen, die jährlich in Deutschland stattfinden, in der Regel schneller geknackt sein, als das Passwort des Smart-TV.

Nicht desto Trotz ist die Studie ein Weckruf für die Branche: Die meisten der kritisierten Sicherheitslücken ließen sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln abstellen.
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