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Eine Nische mehr
29.12.2016 Die Idee des internetfähigen Kühlschranks gibt es seit bald 20 Jahren. Durchgesetzt hat er sich bis heute nicht - und das wird auch so bleiben.
Allerdings sind sich auch alle Experten einig, dass ein Webshop auch in Zukunft noch das Herz eines jeden Onlinehändlers sein wird. Impulskäufe an der Tankstelle machen den Supermarkt schließlich auch nicht überflüssig.
Ähnliches dürfte für Machine-to-Machine-Commerce gelten. Es ist leicht vorstellbar, dass ein voll vernetzter Kaffeevollautomat automatisch eine voreingestellte Menge und Sorte Kaffee ordert, wenn er zur Neige geht. Schwer vorstellbar ist aber die Idee, dass der Mensch den Einkauf zum überwiegenden Teil der Maschine überlässt. Zum einen, weil die Steuerung schlicht zu fehlerbehaftet wäre. Woher soll der Kühlschrank denn auch wissen, ob vor dem langen Wochenende noch frische Milch benötigt wird, oder ob die Familie zum Verwandtenbesuch fährt?
Zum anderen würden sich viele Menschen gar nicht so weit entmündigen lassen. Kochen, backen, essen sind essenzielle Bestandteile des Lebens, die vielen Menschen einfach Spaß machen. Und der beginnt schon beim Einkauf.
Insofern bleibt Contextual Commerce eine interessante Ergänzung der bisherigen (Online-)Handelskonzepte, die manchen Mehrumsatz generieren kann. Eine Revolution der Handelswelt wird sie nicht auslösen. Weil der Thermomix auch in Zukunft nicht den Haushalt schmeißen wird.
