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29.12.2016 Die Idee des internetfähigen Kühlschranks gibt es seit bald 20 Jahren. Durchgesetzt hat er sich bis heute nicht - und das wird auch so bleiben.

 (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Contextual Commerce ist ein schickes Modewort, hinter dem durchaus eine ernstzunehmende Entwicklung steckt. Onlinehandel muss nicht auf den Webshop beschränkt sein, sondern kann auch dahin kommen, wo der Nutzer ist. Moderne ECommerce-Plattformen wie Spryker   oder Commerce Tools    greifen dieses Konzept längst auf und bieten eine technologische Basis, die Transaktionen ganz unabhängig vom Frontend abwickeln.

Allerdings sind sich auch alle Experten einig, dass ein Webshop auch in Zukunft noch das Herz eines jeden Onlinehändlers sein wird. Impulskäufe an der Tankstelle machen den Supermarkt schließlich auch nicht überflüssig.

Ähnliches dürfte für Machine-to-Machine-Commerce gelten. Es ist leicht vorstellbar, dass ein voll vernetzter Kaffeevollautomat automatisch eine voreingestellte Menge und Sorte Kaffee ordert, wenn er zur Neige geht. Schwer vorstellbar ist aber die Idee, dass der Mensch den Einkauf zum überwiegenden Teil der Maschine überlässt. Zum einen, weil die Steuerung schlicht zu fehlerbehaftet wäre. Woher soll der Kühlschrank denn auch wissen, ob vor dem langen Wochenende noch frische Milch benötigt wird, oder ob die Familie zum Verwandtenbesuch fährt?

Zum anderen würden sich viele Menschen gar nicht so weit entmündigen lassen. Kochen, backen, essen sind essenzielle Bestandteile des Lebens, die vielen Menschen einfach Spaß machen. Und der beginnt schon beim Einkauf.

Insofern bleibt Contextual Commerce eine interessante Ergänzung der bisherigen (Online-)Handelskonzepte, die manchen Mehrumsatz generieren kann. Eine Revolution der Handelswelt wird sie nicht auslösen. Weil der Thermomix   auch in Zukunft nicht den Haushalt schmeißen wird.
Thema:

Interaktiv-Trends 2017/2018 (10): Contextual Commerce

Mit Contextual Commerce löst sich der Onlinehandel vom Onlineshop und wird künftig zum universalen Begleiter im Alltag - eine Entwicklung mit enormem Potenzial.

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Immer das passende Produkt im passenden Moment. (Bild: Alexas_Fotos / Pixabay.com)
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Kommentar von Dominik Grollmann

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Die Idee des internetfähigen Kühlschranks gibt es seit bald 20 Jahren. Durchgesetzt hat er sich bis heute nicht - und das wird auch so bleiben.

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