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Interaktiv-Trends 2017/2018 (10): Contextual Commerce
29.12.2016 Mit Contextual Commerce löst sich der Onlinehandel vom Onlineshop und wird künftig zum universalen Begleiter im Alltag - eine Entwicklung mit enormem Potenzial.
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- wird situativ,
- verlässt den Shop,
- wird simplifiziert.
Das Stichwort dazu heißt "Contextual Commerce"
Darunter versteht man Nebenbeieinkäufe, die online getätigt werden. Drei Faktoren treiben die Entwicklung:- Onlineshopping ist in der Breite angekommen, oft wird dieser Bestellweg als der bequemste empfunden.
- Das Web wird als universelles Internet-Trägermedium von Apps, Chats, Siri & Co. abgelöst.
- Es werden immer mehr Geräte (z.B. Dash Buttons) und Systeme (z.B. Chats) vernetzt.
Es bilden sich zwei ganz unterschiedliche Nutzungsszenarien heraus: Zum einen die unkomplizierte Bedarfsdeckung durch Druck auf einen physischen Button oder ein vernetztes Gerät (Drucker, Kaffeemaschine, Kühlschrank). Zum anderen die Option, in einer Phase der Inspiration schnell zum Kauf verleitet zu werden (Impulskauf) - wenn etwa in einem Social-Media-Stream ein Buy-Button enthalten ist.
Letzterer Prozess bietet dem Nutzer einen extrem verkürzten Einkaufsprozess, der sich im Wesentlichen mit "sehen und kaufen" beschreiben lässt. Im Prinzip das digitale Pendant zum Impulskaufregal.
Um für beide Einkaufssituationen gewappnet zu sein, wird es für Händler in den kommenden Monaten wichtiger, den klassischen Onlineshop durch ein ECommerce-Betriebssystem zu ersetzen, das vernetzte Einkaufsprozesse ermöglicht - etwa durch den Einsatz von flexiblen Microservices (siehe iBusiness: Wie Microservices mehr Innovationsfähigkeit in Digitalunternehmen bringen)
