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Amazons Marktplatz hat offenbar ein Betrugsproblem

15.02.2017 Laut auf Heise.de   veröffentlichten Recherchen hat Amazons   Marktplatz seit Jahren ein Betrugsproblem, das der Onlinehändler anscheinend nicht so recht in den Griff bekommt.

 (Bild: Siegfried Fries/ Pixelio.de)
Bild: Siegfried Fries/ PIXELIO.de
Betrüger kapern dabei Konten und laden fiktive Waren hoch. Die Käufer werden dann zu den Zahlungen zu Webseiten außerhalb Amazons geführt, so dass der Betrug jenseits des Ökosystems des Shopgiganten stattfinden kann. Heise.de berichtet binnen der vergangenen drei Wochen von 200 gekaperten Verkäuferkonten. Dabei würden im Schnitt pro Shop fiktive Waren im Gesamtwert von 40 Millionen Euro hochgeladen - bei einem durchschnittlichen Einzelwert von 500 Euro. In der Spitze platzieren die Betrüger bis zu 200.000 Artikel pro gehacktem Shop.

Amazon nahm gegenüber Heise Stellung: "Sollten Unberechtigte durch Vorgänge außerhalb der Amazon-Umgebung Zugriff auf ein Verkäufer-Amazon-Konto erhalten haben, ergreifen wir umgehend entsprechende Maßnahmen, um Verkäufer und Kunde zu schützen. Wir entwickeln unsere Prozesse kontinuierlich weiter, um jederzeit für eine sichere und geschützte Einkaufsumgebung zu sorgen, und kooperieren mit den Behörden, um sie bei ihren Maßnahmen gegen Betrüger zu unterstützen."
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