Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Robotik

Am Münchner Flughafen: TUM und Neura bauen weltgrößtes Trainingszentrum für Roboter

11.03.2026 Die Technische Universität München und Neura Robotics errichten gemeinsam ein neues Forschungszentrum für Robotik, das weltweit konkurrenzlos ist: Am TUM RoboGym sollen hunderte Robotersysteme auf kommende Praxiseinsätze vorbereitet werden.

Am TUM RoboGym werden die Fähigkeiten von Robotern verbessert  (Grafik) (Bild: TUM, Neura)
Bild: TUM, Neura
Am TUM RoboGym werden die Fähigkeiten von Robotern verbessert (Grafik)
Die Technische Universität München   und das Unternehmen Neura Robotics   bauen das weltgrößte wissenschaftliche Forschungs- und Trainingszentrum für Robotik. Das TUM RoboGym am Lab Campus des Münchner Flughafens   soll hunderte Robotersysteme trainieren und weiterentwickeln, darunter auch Humanoide.

Das Zentrum entsteht unter der Leitung von Lorenzo Masia und Achim Lilienthal vom Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI)  .

Insgesamt investieren die beiden Partner 17 Millionen Euro in das Projekt. Den größten Anteil mit elf Millionen Euro übernimmt Neura Robotics für die Anschaffung und Wartung der Robotersysteme. Im Gegenzug erhält das Unternehmen Zugang zu den Forschungsergebnissen der Universität. "Das Zusammenwirken von High-End-Robotik-Technologie und akademischer Forschung in Künstlicher Intelligenz der Spitzenklasse wird der Entwicklung einen gewaltigen Schub geben", sagt TUM-Professor Lilienthal. Die Kooperation ist Teil der Industry-on-Campus-Strategie der TUM, bei der Unternehmen direkt mit der Wissenschaft an neuen Technologien arbeiten.

Auf einer Fläche von 2.300 Quadratmetern sollen Robotersysteme mithilfe großer Datensätze trainiert werden, um Fähigkeiten für reale Aufgaben zu erlernen. Im Unterschied zu Sprachmodellen lassen sich Trainingsdaten für Physical AI nur begrenzt aus dem Internet gewinnen. Deshalb werden die Roboter am Lab Campus des Münchner Flughafens von Menschen dazu angeleitet etwa das Falten von Kartons oder das Zusammenstecken von Bauteilen zu beherrschen.

"Die Roboter werden im RoboGym allgemeine Fertigkeiten erlernen, die sie dann selbständig auf spezielle Aufgaben übertragen können", so Lilienthal.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: