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Otto will online mehr in Unterhaltungselektronik machen

von sr

24.01.2008 Nach KarstadtQuelle (Arcandor) will nun auch Konkurrent Otto das Online-Geschäft mit Unterhaltungselektronik forcieren.

"Wir denken über ein Konzept für den Elektronik-Onlinehandel nach": Im Gespräch mit der Financial Times Deutschland   verrät Rainer Hillebrand , Chef bei Otto  , erste Überlegungen zu einer separaten ECommerce-Plattform für Unterhaltungselektronik des Versandhändlers. Weitere Details gibt es aber vorerst nicht. Auf iBusiness-Nachfrage verrät der Konzern, dass es aktuell noch keine konkrete Planung gebe.

Im Oktober 2007 hatte bereits Otto-Konkurrent KarstadtQuelle   (jetzt: Arcandor   zusammen mit Axel Springer   das Shopping-Portal MyBy   gestartet. Im Angebot sind typische Elektronik-Artikel wie Navigationsgeräte, Camcorder, PCs und Drucker (iBusiness berichtete). Mit dem ECommerce-Portal wollten die Verantwortlichen ursprünglich gegen Media Markt   im Online-Handel antreten.

Kurioserweise hatte MediaMarkt kurz darauf seine ECommerce-Strategie vollkommen über den Haufen geworfen. Da laut dem Unternehmen "E-Commerce nicht zur dezentralen Struktur der Firma und der Eigenständigkeit der Filialen passe", hatte MediaMarkt seinen Online-Shop Ende Oktober 2007 geschlossen. Seitdem können sich Nutzer auf MediaMarkt.de nur noch über aktuelle Angebote informieren. Zum Kauf müssen sie dann aber eine Filiale aufsuchen (iBusiness berichtete).
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