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Full-Service ist, wenn man genau weiß, was der Kunde braucht
22.11.2017 Wer Full-Service anbieten will, muss nicht jede Dienstleistung im Portfolio haben. Aber genau die, die der Kunde braucht, um rundum glücklich zu sein.
Damit sich daraus keine Abwärtsspirale entwickelt, müssen Agenturen klug gegensteuern. Im wesentlichen gibt zwei erfolgversprechende Strategien, mit denen sie auch in den nächsten fünf Jahren weiterhin erfolgreich wirtschaften:
- Sie werden aktiver Teil der Konsolidierung
Viele Unternehmen schauen sich nach Partnerschaften oder neuen Töchtern um. Und das nicht ohne Grund. Wenn man sich zusätzliche Kompetenzen ins Haus holt, kann man unter Umständen ganz neue Kundengruppen erschließen, den wachsenden Kundenanforderungen besser gerecht werden oder zumindest das Personalloch von heute auf morgen stopfen.
- Sie spezialisieren sich auf eine Nische
Wenn man weiterhin unabhängig bleiben und sein eigenes Ding durchziehen will, macht es Sinn, sich zu spezialisieren. Allerdings müssen Sie besonders darauf achten, sich nicht in eine Sackgasse zu manövrieren. Die wichtigsten Fragen: Gerät die Ausrichtung durch Marktentwicklung unter Druck? Diese kann beispielsweise durch Software- oder Plattformentwicklung oder Lerneffekte der Marktteilnehmer ausgelöst werden. Außerdem muss die Dienstleistung so bedeutend sein, dass Unternehmen damit auch langfristige eine einzelne Agentur beauftragen wollen.
In vielen Fällen dürfte es sich als Königswegs erweisen, seine Agentur nicht auf bestimmte Dienstleistungen und Technologien hin zu spezialisieren, sondern als Full-Service-Anbieter für bestimmte Bedarfsgruppen zu optimieren. Daraus ergibt sich dann ein Agenturportfolio, das auf viele verschiedene Kunden passt - und zwar so genau, das die Agentur aus Kundensicht ihr Fullservice-Versprechen besser einlösen kann als manch großer Konkurrent.
