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Studie: Website-Betreiber investieren 50 Millionen in Domains
24.01.2008 Das weltweite Geschäft mit dem Kauf und Verkauf von Domains hat auch im vergangenen Jahr weiter stark zulegen können.
Parallel zum Handelsvolumen ist auch die Anzahl der Domain-Verkäufe gestiegen: Während im Jahr 2006 etwa 17.850 Domains verkauft wurden, waren es in 2007 mit 27.270 verkauften Domains bereits 53 Prozent mehr. Der durchschnittlich erzielte Preis für eine Domain ist damit im Jahresvergleich um fünf Prozent von 1.720 Euro auf 1.802 Euro gestiegen.
Im Gegenzug ist der durchschnittlich erzielte Preis einer .de-Domain im Jahresvergleich um ganze 21 Prozent gesunken: von
1.280 Euro auf aktuell 1.017 Euro. Grund ist laut Sedo aber kein Wertverfall von .de-Domains, sondern vielmehr verstärkte Handelsaktivität im Niedrigpreissegment: also Verkäufe von Domains unter 1.000 Euro.
Der höchste Kaufpreis einer Domain bei Sedo lag 2007 bei 2,5 Millionen US-Dollar, wobei der Domain-Name aber vertraulich ist und damit von Sedo nicht veröffentlicht wird. Der teuerste veröffentlichte Domain-Verkauf des Jahres 2007 bei Sedo war chinese.com mit einem Verkaufspreis von 1,1 Millionen US-Dollar.
Laut Sedo haben im vergangenen Jahr vor allem Domains mit bestimmten Länderendungen wie .es an Wert zulegen können, obwohl diese bislang als "Exoten-Domains" galten. "Dieser Trend wird sich aus unserer Sicht auch im Jahr 2008 fortsetzen", prognostiziert Tim Schumacher , Geschäftsführer der Kölner Sedo GmbH.
