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Mobile Shopping 2017: Deutschland kauft über 50 Prozent mehr Mode via Mobile
05.10.2017 Smartphones und Tablets legen beim Verkauf von Mode im Jahresvergleich um 56 Prozent zu, erstmals liegt in diesem Quartal in vier von sieben untersuchten Branchen der Anteil des Mobile Traffics über 50 Prozent.
Nicht nur bei Textilien, Schuhen & Co. steigt die Nutzung von Smartphone und Tablet. Erstmals steigt bei dem Branchenindex, der seit Anfang 2016 erhoben wird, der mobile Traffic in vier der sieben erhobenen Branchen über 50 Prozent: Dazu gehören neben Mode auch die Segmente Kosmetik, Bücher sowie Digitaldruck. Es wird nicht mehr lange dauern, bis nicht nur der Traffic, sondern auch der M-Commerce in weiteren Branchen mit dem Einkauf via Desktop gleichzieht. Dieser liegt momentan bei durchschnittlich 64 Prozent.
Fashion: Anteil der Käufe via Mobile steigt stark
Entgegen der verstärkten Nutzung mobiler Devices gehen die durchschnittlichen Ausgaben pro Einkauf zurück. Bei den Fashion-Shops lagen im zweiten Quartal 2017 Produkte im Wert von 119 Euro im Warenkorb. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 144 Euro.Bei Kosmetikartikeln, ebenfalls ein Liebling der Mobile Shopper, liegen Traffic und Sales (54 bzw. 41 Prozent) nahezu gleichauf mit der Mode. In der Elektronikbranche, dem Segment mit den teuersten Warenkörben, stieg der Mobile Traffic von 19 auf 25 Prozent, bei Büchern von 41 auf 51 Prozent.
Immerhin 35 Prozent kauften auch über Smartphone und Tablet Lesestoff. Spitzenreiter bei den Verkäufen über mobile Endgeräte ist die Sportbekleidung: Hier hat sich der Anteil der mobilen Käufe innerhalb eines Jahres von 29 auf 44 Prozent gesteigert. Weit über die Hälfte des Traffics (58 Prozent) läuft hier mobil.
Die wichtigsten News aus den anderen E-Commerce-Branchen
Den prozentual höchsten Anteil ihres Warenkorbs müssen Firmen aus der Digitaldruck-Branche in Suchmaschinenwerbung investieren: Mehr als ein Drittel oder 13 von 36 Euro geben die Anbieter für SEA aus, die Fotos, Fotobücher, Tassen und vieles mehr bedrucken. Die Modebranche lässt hingegen im Schnitt nur 5 Prozent ihres Warenkorbs bei Google, Bing & Co. Am günstigsten kommen Online-Apotheken weg: für 52 Euro Warenkorbwert müssen Sie lediglich 1 Euro veranschlagen.Wer bei Online-Apotheken kauft, weiß anscheinend ziemlich genau, was er benötigt. Denn mit 9,4 Prozent liegt die Conversion Rate dieses Segments doppelt so hoch wie der Branchen-Durchschnitt.
Für den ECommerce Branchenindex Q2/2017 das Technologieunternehmen über 1,8 Millionen Online-Käufe in den ausgewiesenen Branchen im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2017.
