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ECommerce: Deutsche kaufen am kleinen Display häufig und am großen Display teuer

22.06.2018 Das Smartphone wird auch im Internethandel immer mehr zum dominanten Treiber, sagt der ECommerce-Branchenindex von Technologie-Unternehmen intelliAd Media  . Fast jeder dritte Einkauf in Deutschland findet im Internet (32 Prozent) über ein mobiles Endgerät statt. Für den Index analysierte das Unternehmen über 1,3 Millionen Online-Käufe im ersten Quartal.

 (Bild: KristianDESIGN / Pixabay/ CC0)
Bild: KristianDESIGN / Pixabay/ CC0
Damit wächst der Anteil der Käufe via Mobile Devices nun seit Jahren konstant. Während der Sales-Anteil via Tablet allerdings in den letzten beiden Jahren leicht rückläufig war (von 11 Prozent der Sales in 2016 auf 8 Prozent in 2018), verdoppelte das Smartphone seinen Anteil (von 12 Prozent auf 24 Prozent). Zwei Drittel aller Onlinekäufe (68 Prozent) erfolgen immer noch über den Desktop-Rechner, 2016 lag der Wert noch bei 77 Prozent. Allerdings ist der Abwärtstrend zu Gunsten des Smartphones eindeutig.

Betrachtet man den Traffic auf den Webshops, dann hat das Smartphone (54 Prozent) dem Desktop (39 Prozent) bereits eindeutig den Spitzenplatz abgenommen. Das Handy wird von vielen Nutzern aber nicht nur als Rechercheinstrument zur Kaufvorbereitung genutzt, 24 Prozent aller Online-Verkäufe werden bereits über ein Smartphone getätigt.

Allerdings liegen Tablet und Desktop-Rechner bei den Warenkorbwerten (Desktop im Schnitt 129 Euro, Tablet 125 Euro) im ersten Quartal 2018 noch deutlich vor dem Smartphone (87 Euro). Dafür punktet das Smartphone mit den derzeit günstigsten Preisen bei der Suchmaschinenwerbung (SEA): Einem Cost-per-Click von 5 Cent (Smartphone) stehen auf Desktop (10 Cent) und Tablet (17 Cent) deutlich höhere SEA-Kosten gegenüber. Bei der Conversion-Rate liegen Desktop-Geräte (4,7 Prozent) deutlich vor Tablet (2,9 Prozent) und Smartphone (1,2 Prozent). Allerdings kann die Conversion-Rate für Smartphones seit 2017 eine positive Entwicklung vorweisen: Sie stieg um ganze 140 Prozent.
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