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Online-Fahrradhandel wächst in Deutschland nur mühsam

21.05.2015 Knapp jeder dritte Deutsche (29 Prozent) kann es sich vorstellen, sein Fahrrad online zu kaufen oder hat es bereits getan. Die Mehrheit lehnt es ab. Dabei unterscheidet sich der Online-Widerstand zwischen Männern und Frauen deutlich - bei beiden sind die Gründe aber überraschend.

 (Bild:  Jean-François Gornet/Flickr)
Bild: Jean-François Gornet/Flickr
Bild:  Jean-François Gornet/Flickr unter Creative Commons Lizenz by-sa
Laut einer aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Sparwelt.de   versprechen sich potentielle Käufer vor allem eine einfache und ungestörte Recherche sowie finanzielle Vorteile. Allerdings: Für drei Fünftel der Deutschen (59%) kommt der Fahrradkauf im Internet überhaupt nicht in Frage. Ihnen würden beim Onlinekauf vor allem die klassischen Serviceleistungen der stationären Händler fehlen - Probefahrt, Reparatur und persönliche Beratung vor Ort.

Der Einkauf unabhängig von Öffnungszeiten (89 Prozent), günstigere Preise (88 Prozent) und ein leichterer Vergleich verschiedener Händler (82 Prozent) sind die populärsten Gründe für einen Onlinekauf von Fahrrädern. Acht von zehn Befragten hoffen auf eine größere Auswahl, eine bessere Verfügbarkeit bestimmter Fahrradmodelle und ungestörtes Stöbern ohne Verkaufsdruck (je 78 Prozent). Auffällig ist, dass der Druck durch den Verkäufer im stationären Handel insbesondere für Männer (81 Prozent; Frauen 73 Prozent) ein Grund ist, ihr Fahrrad eher online zu kaufen.

Je jünger potentielle Online-Fahrradkäufer sind, desto besser wird die Beratung beim Onlinekauf eingeschätzt. Jeder Fünfte (22 Prozent) zwischen 14 und 49 Jahren hält eine Beratung im Internet für besser als im stationären Handel.

Deutlich mehr Frauen (76 Prozent) als Männer (67 Prozent) würden die persönliche Beratung im Onlinehandel allerdings vermissen. Nur für jeden Vierten (27 Prozent) sprechen zu hohe Versandkosten gegen den Online-Fahrradkauf. Zu lange Lieferzeiten schrecken nur elf Prozent ab.
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