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Kuhstall 4.0: Vernetzung macht das Viehzeug froh - glauben Bauern

16.11.2016 Mehr als die Hälfte der Landwirte und Lohnunternehmer (55 Prozent) sagt, dass digitale Anwendungen in der Landwirtschaft das Tierwohl steigern. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , unterstützt vom Deutschen Bauernverband (DBV), unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern.

 (Bild: Peggy Marco/Pixabay)
Bild: Peggy Marco/Pixabay
Mit einer digital gestützten und auf das einzelne Tier abgestimmten Fütterung versorgt heute schon jeder zweite Viehwirt (51 Prozent) seine Tiere. Fütterungsautomaten sichern eine alters- und leistungsoptimierte Ernährung des einzelnen Nutztieres und alarmieren den Landwirt, wenn es bei der Fütterung Probleme gibt. So werden zum Beispiel kranke Tiere, die zu wenig fressen, sofort erkannt. Tierspezifische Daten, etwa zur Bewegung, zum Fressverhalten oder zur Aktivität, können mittlerweile mit einer Vielzahl von Sensoren erfasst werden: Diese nutzen 25 Prozent aller Tierwirte, weitere 11 Prozent planen den Einsatz.

Roboter sind bei 8 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe im Einsatz, vor allem in der Tierhaltung: 12 Prozent setzen auf die Robotertechnik, mit der zum Beispiel der Stall gesäubert oder das Melken tiergerechter durchgeführt werden kann.

Drohnen werden erst von 4 Prozent der Landwirte und Lohnunternehmer eingesetzt. Mit ihnen können beispielsweise Wiesen vor der Grasernte überflogen werden, um Wildtiere im Feld ausfindig zu machen. Es können etwa Rehkitze aus dem Gefahrenbereich entfernt werden, so dass sie der Mähdrescher nicht erfasst. Knapp jeder zweite Landwirt oder Lohnunternehmer (45 Prozent) erwartet den Durchbruch für die fliegenden Agrarhelfer bis 2030. Die unbemannten Luftfahrzeuge könnten dann zum Beispiel auch helfen, Rinder und Schafherden zu überwachen und zu hüten.

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern.
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