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3D-Druck

Digitalität vs. Corona: 3D-Druck wird Zukunftstechnik gegen Lieferengpässe

13.04.2021 Ein wirksames Mittel gegen Lieferketten-Unterbrechungen - etwa wegen Pandemien oder Havarien - kann der 3D-Druck sein. Das meint mehr als jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland mit 100 oder mehr Mitarbeitern (38 Prozent).

Blick in einen 3D-Drucker (Bild: mebner1/pixabay)
Bild: mebner1/Pixabay
Blick in einen 3D-Drucker
43 Prozent sehen als wichtigsten Vorteil von 3D-Druck ganz allgemein eine größere Flexibilität in der Produktion. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur Digitalisierung der deutschen Industrie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom  , für die 551 Industrieunternehmen ab 100 Beschäftigten im Februar und März 2021 befragt wurden.

Rund jedes dritte Unternehmen (31 Prozent) sieht als größten Vorteil des 3D-Drucks die Herstellung individualisierter Produkte, jedes Fünfte (21 Prozent) eine Kostenersparnis und fast ebenso viele (19 Prozent) eine verringerte Vorratslagerung. Als weitere Vorteile gelten eine größere Freiheit beim Design und eine geringere Umweltbelastung (je 9 Prozent), weniger Montageschritte (7 Prozent) sowie verbesserte Produkteigenschaften (3 Prozent). Nur 5 Prozent aller größeren Industrieunternehmen sehen im 3D-Druck für ihr Unternehmen überhaupt keine Vorteile.

Jedes fünfte Unternehmen hofft mit 3D-Druck künftig Kosten sparen zu können.
Jedes fünfte Unternehmen hofft mit 3D-Druck künftig Kosten sparen zu können. (Grafik: Bitkom)

Aktuell nutzen 44 Prozent der Industrieunternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten 3D-Druck, weitere 20 Prozent planen den Einsatz. Ebenso viele diskutieren noch darüber, haben aber noch keine Entscheidung getroffen. Und nur für 14 Prozent ist 3D-Druck derzeit überhaupt kein Thema. Die Industriebetriebe, die bereits 3D-Druck einsetzen, stellen damit vor allem Muster oder Gießformen (57 Prozent), Ersatzteile (48 Prozent) oder visuelle Modelle (33 Prozent) her. Jeweils rund jedes Fünfte produziert auf diese Weise Montagevorrichtungen (22 Prozent) oder Sonderanfertigungen (18 Prozent). 14 Prozent erstellen mit 3D-Druck funktionale Test-Modelle, nur 2 Prozent stellten damit Produktserien her, die individualisierte Massenfertigung spielt derzeit noch keine Rolle.
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