Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Urteil: URL in Anzeigen genügt nicht
26.04.2019 Um nicht wegen Verstößen gegen wettbewerbsrechtliche Informationspflichten (§5a UWG ) abgemahnt zu werden, reicht es in einer Print-Anzeige nicht, dort auf die eigene Internetseite zu verweisen. Vielmehr muss die vollständige Firmenbezeichnung und die Adresse angegeben werden. Das hat das OLG Brandenburg entschieden.
Das Gericht urteilte, dass es sich um kein Geschäft des täglichen Lebensbedarf handle: "Der Durchschnittsverbraucher will in einem solchen Fall wissen, an wen er sich halten kann, wenn ihm die Leistungen des Arrangements nicht wie angepriesen zuteil werden. Der Ansicht der Verfügungsbeklagten, dem Verbraucher sei es egal, wer hinter dem Hotel stehe, er wolle mit dem Hotel einen Buchungsvertrag schließen, kann nicht gefolgt werden."
Nicht ausreichend sei es, wenn der Verbraucher erst die Webseite aufrufen und sich dort mühsam informieren müsse, wer der Anbieter der Dienstleistung sei, wie die Kanzlei Dr. Bahr ausführte.
