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Corona zum Trotz: Jeder dritte Influencer rechnet mit mehr Umsätzen

16.11.2020 Die relative Mehrheit der Influencer in Deutschland prognostiziert eine Jahresendrallye für die Branche. 36 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre eigene Umsatzsituation im Vergleich zum Sommer/Herbst dieses Jahres weiter verbessert.

 (Bild: Expresswriters auf Pixabay)
Bild: Expresswriters auf Pixabay
Davon sind elf Prozent sogar überzeugt, bis Ende des Jahres einen erheblichen Anstieg der Auftragslage verzeichnen zu können und hoffen dabei auf Markttreiber im Indoor-Bereich. Lediglich sieben Prozent fürchten in den verbleibenden zwei Monaten einen kompletten Einbruch an Aufträgen - mehr als jeder Vierte geht von einer konstanten Auftragslage aus. Das belegt jetzt eine Umfrage von Eqolot zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , ein Full-Service-Anbieter im Bereich Influencer Marketing. Hierzu befragte das Berliner Brand Tech-Unternehmen insgesamt 123 Influencer zu ihrer Umsatzsituation zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns, im Herbst sowie zu ihrer weiteren Prognose bis Jahresende.

Für die Influencer gleicht das Jahr 2020 damit einer Berg- und Talfahrt: So gaben mehr als 60 Prozent der Multiplikatoren an, mit dem Lockdown im März erhebliche Auftragseinbußen erlitten zu haben - sieben Prozent verzeichneten sogar einen kompletten Einbruch. Vor allem die Reise-, bzw. Tourismusbranche sowie Gastronomie- und Eventbranche kürzten ihre Budgets - also jene Wirtschaftsbereiche, die ganz besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind. Entsprechend konnte nur jeder fünfte Influencer seine finanzielle Situation mindestens halten - immerhin 21 Prozent sogar verbessern.

Im Laufe des Jahres hat die Auftragslage insgesamt deutlich angezogen, wie die Umfrage belegt: Ende Oktober bestätigten 36 Prozent eine bessere Umsatzsituation - bei 20 Prozent hat sie sich zumindest stabilisiert. Nur noch 44 Prozent klagen über Umsatzrückgänge. Einher geht das mit einer übergreifenden Neugewichtung im Kundenportfolio der Influencer: Einbußen im gesamten Out of home-Bereich - von Reisen bis Gastronomie - stehen jetzt Mehreinnahmen gegenüber, die auf Heimaktivitäten einzahlen: Vor allem die Buchbranche, Home Fitness oder auch Gaming haben demnach ihre Influencer Marketing-Budgets erhöht. Ein weiterer Treiber ist der gesamte E-Commerce. Händler shiften ihre Budgets vom klassischen Handel Richtung Online um. Vor allem das gesamte Produkt-Sampling wird zunehmend über Influencer abgedeckt.

(AutorIn: Christina Rose )

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