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Handeln ist das oberste Gebot

von sr

23.11.2006 Oft genug begegne ich auf Veranstaltungen entnervten PR-Beratern, die alles andere als gut auf die neuen Hierarchien im Web 2.0 zu sprechen sind. Vielen sträuben sich bei dem Thema Blogs die Nackenhaare: Schließlich mißbräuchten Internetnutzer ihrer Einschätzung nach dieses neue Kommunikationsmedium eh in erster Linie für Schmähungen und Drohungen.

Wenn wundert es daher, dass Unternehmen auf Kritik in Blogs meistens allergisch reagieren und - im übertragenen Sinne - schleunigst das Weite suchen. Einer aktuellen Studie zufolge ist das aber bereits der Kardinalfehler Nummer Eins. Unternehmen müssen sich vielmehr mit der neuen Meinungsmacht im Internet auseinandersetzen und entsprechende Kommunikationsstrategien ausarbeiten.

Handeln ist dabei das oberste Gebot: ganz egal, ob es sich bei Postings um berechtigte Kritik oder böse Diffamierungen handelt. Wer als Unternehmen aber in bester Vogel-Strauss-Manier den Kopf in den Sand steckt und der Blogosphäre keine Beachtung schenkt, wird langfristig einen irreparablen Image-Schaden erleiden.
Thema:

Studie zeigt, wie Unternehmen auf Kritik in Blogs reagieren können

Egal ob berechtigte Kritik oder unsachgemäße Behauptungen: In der Blogosphäre kann ein einzelner Internetnutzer mit minimalem Aufwand millionschwere Unternehmen an den Pranger stellen. Eine aktuelle deutsche Studie gibt jetzt konkrete Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen auf Vorwürfe aus der Blogosphäre am besten reagieren sollten. Denn wer sich als Unternehmen mit diesem Thema nicht auseinandersetzt, hat der Studie zufolge im Prinzip bereits verloren.

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 (Bild: stock.xchng)
Bild: stock.xchng

Kommentar von sr

Handeln ist das oberste Gebot

Oft genug begegne ich auf Veranstaltungen entnervten PR-Beratern, die alles andere als gut auf die neuen Hierarchien im Web 2.0 zu sprechen sind. Vielen sträuben sich bei dem Thema Blogs die Nackenhaare: Schließlich mißbräuchten Internetnutzer ihrer Einschätzung nach dieses neue Kommunikationsmedium eh in erster Linie für Schmähungen und Drohungen.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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