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Schwarmintelligenz in Backsteinbauten

30.10.2008 Deutsche Publisher sind offenbar besser als ihr Ruf - zumindest wenn es um die Zukunft ihrer Angebote geht.

Zaghaft bis skeptisch beim Thema Mobile, aber offen für jede Art von E-Commerce oder Videoinhalten. Deutschlands Verleger scheinen in ihrer Gesamtheit stark nach vorne zu schauen. Die Schwarmintelligenz der Publisher, die oftmals aus alten Backsteinbauten heraus die digitale Welt betrachten, scheint doch zu funktionieren. Unabhängig davon, bei welchem Trend das ein oder andere Medienhaus hinterherhinkt: Die Publisher zeigen sich lernfähig.

Dass sie aber dem Bereich Mobile insgesamt bisher keine guten Noten geben, zeigt, dass sie Vorsicht walten lassen. Denn nur wo Erlöse auch nur aus der Ferne winken, sind die Häuser bereit dauerhaft zu investieren. Allerdings ergeben sich aus den von den Verlagen ausgemachten künftigen Umsatz- und Erlöstreibern interessante Möglichkeiten zur Kooperation. Denn auch im E-Commerce kann ein Medienhaus nicht vollkommen isoliert und ohne markterfahrene Partner agieren.
Thema:

Welche Onlineetats deutsche Verlage vergeben werden

Video geht durch die Decke, Mobile lahmt dagegen - im E-Commerce soll es stärker brummen und vertikale Suchmaschinen sind sehr wichtig: Deutschlands Publisher wollen online Schwerpunkte setzen und ihre Erlöse in den kommenden drei Jahren pushen.

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 (Bild: Hightext Verlag)
Bild: Hightext Verlag

Kommentar von Thomas Kletschke

Schwarmintelligenz in Backsteinbauten

Deutsche Publisher sind offenbar besser als ihr Ruf - zumindest wenn es um die Zukunft ihrer Angebote geht.

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 (Foto Studio 54)
Bild: Foto Studio 54
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