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Tupperware & Co: Direktvertriebsunternehmen setzen auf E-Commerce und Social Media

29.08.2014 Auch Unternehmen, die auf den direkten Vertrieb ihrer Produkte setzen wie Tupperware  , Vorwerk   und Avon  , eröffnen Onlineshops.

Wie Direktvertriebsunternehmen sich Direktvertriebskunden vorstellen (Bild: Tupperware)
Bild: Tupperware
Wie Direktvertriebsunternehmen sich Direktvertriebskunden vorstellen
85 Prozent der deutschen Direktvertriebsunternehmen legen ihren zukünftigen Investitionsschwerpunkt auf den Bereich Informationstechnologie. Dies geht aus der aktuellen Marktstudie zur Situation der Direktvertriebsbranche   hervor, die von der Universität Mannheim   im Auftrag des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) durchgeführt wurde. Während für das vergangene Jahr die Bereiche Marketing und Vertrieb als wichtigste Investitionsschwerpunkte genannt wurden, lag in der diesjährigen Befragung IT im Fokus der Unternehmen. Die Bereiche Marketing und Vertrieb (67 Prozent) sowie Personal (63 Prozent) wurden auf die Plätze zwei und drei gedrängt.

Vertriebskanäle deutscher Direktvertriebs-Unternehmen inklusive Onlineshop
Vertriebskanäle deutscher Direktvertriebs-Unternehmen inklusive Onlineshop (Grafik: BDD/Uni Mannheim)
Diese Entwicklung ist umso interessanter, zumal 2012 nur acht Prozent der Unternehmen den Schwerpunkt für zukünftige Investitionen auf den IT-Bereich legten. 45 Prozent der Direktvertriebsunternehmen nutzten zum Zeitpunkt der Befragung im März und April 2014 bereits Onlineshops, jedes weitere fünfte Unternehmen plant in den kommenden fünf Jahren die Einführung einer ECommerce-Lösung.

Kommunikationskanäle mit Kunden bei deutschen Direktvertriebs-Unternehmen
Kommunikationskanäle mit Kunden bei deutschen Direktvertriebs-Unternehmen (Grafik: BDD/Uni Mannheim)
Zum Vergleich: Ende 2012 hatten nur 28 Prozent der befragten Unternehmen einen Webshop eingerichtet. Außerdem finden zwei von drei Werbeaktivitäten der Direktvertriebsunternehmen online statt, vorrangig auf der Unternehmenswebseite (27 Prozent) oder in den sozialen Medien (20 Prozent). Aber auch Online-Anzeigen werden von 12 Prozent der Unternehmen genutzt. Dabei steht Kundenakquise und das Vernetzen von Vertriebspartnern in den Sozialen Medien im Vordergrund.
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