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Online-PR (2): Presseportale im Internet erfolgreich nutzen
09.02.2010 Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Presseportalen, die Pressemitteilungen im Internet veröffentlichen. Viele davon sind sogar kostenlos. Unternehmen können diese nutzen, um langfristig ein aktives Reputationsmanagement im Internet aufzubauen und mit einer direkten Selbstveröffentlichung Informationen gezielt steuern.
Struktur und Leistungen der Presseportale
Man unterscheidet bei den Presseportalen zwischen den klassischen Pressediensten bzw. den Presseagenturen, wie z.B. dpa oder ddp und den Publikationsportalen.
- Die Pressedienste, welche generell kostenpflichtig sind, betreiben sowohl Portale für die Veröffentlichung, als auch Verteilerdienste über E-Mail, Wireservice oder Satellit. Relevant sind hier der allgemein gehaltene breite Dienst News Aktuell und der (vom HighText Verlag betriebene) Dienst Press1.
- Die kostenlosen Publikationsportale veröffentlichen in erster Linie die Pressemitteilungen auf ihrem Portal sowie teilweise auch über weitere Medien (Pushdienste, Google News, RSS etc.). Sie finanzieren sich in der Regel über Werbeschaltungen oder Google-Adwords.
Einige Portale bieten den Basisdienst der Veröffentlichung kostenfrei an und offerieren darüber hinaus weitere kostenpflichtige Dienstleistungen wie z.B. die Produktion oder die journalistische Redaktion der Pressemitteilung, den Versand über einen zusätzlichen Presseverteiler etc. Neben den allgemeinen Portalen, gibt es desweiteren sehr spezielle Branchenportale, zum Beispiel für die Touristik, für die Gesundheitsindustrie oder für die IT-Branche.
Für den Vergleich einzelner Presseportale sind folgende Kriterien wichtig:
- Pageimpressions/ Visits des Portals
- Pagerank der Website ( z.B. Google Ranking, Aurelis Ranking)
- Anzahl und Aktualität der veröffentlichten Meldungen
- Anzahl der akkreditierten Journalisten oder Abonnenten
- Verbreitungskanäle wie z.B. RSS-Feeds, Twitter
- Vernetzung mit anderen Portalen und Verzeichnissen
Eine Aufstellung von 40 Presseportalen, die bei PR-Gateway angeschlossen sind findet sich online. Beim Vergleich der kostenlosen Presseportale ist jedoch zu berücksichtigen, dass einige dieser Portale noch recht neu am Markt sind und daher noch keine so hohe Reichweite erzielen können wie etablierte Portale. Bei der Bewertung sollte man daher nicht nur die reinen Zahlen zugrunde legen, sondern vor allem den Gesamteindruck des Portals. An der Anzahl und der Aktualität der Beiträge lässt sich feststellen, wie gut dieses Portal gepflegt wird.
Vorteile von Online-Presseportalen:
- Ergänzung zum klassischen Presseverteiler und dadurch mehr Reichweite für Pressemitteilungen im Internet
- Presseportale erreichen traditionelle und neue Medien
- Pressemitteilungen liefern mit aktuellen Informationen Suchmaschinen-Content
- Veröffentlichung von Pressemitteilungen über Presseportale als wichtiger Baustein der Offpage-Optimierung
- Dauerhafte Auffindbarkeit von Pressemitteilungen in den Pressearchiven der Portale
- Direkt-PR: Presseportale erreichen Medienkontakte und Endkunden gleichermaßen
Egal wie klein oder groß das Marketingbudget ist, die große Anzahl an kostenlosen Presseportalen bietet auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit von einer sehr günstigen Medienpräsenz zu profitieren. Wer diese Art der kostenlosen PR nutzen möchte, sollte seine Pressemitteilungen auf möglichst vielen Presseportalen veröffentlichen.
iBusiness-Autorin Melanie Tamblé ist Online-Marketing Expertin und Mitgründerin der Grevenbroicher Adenion GmbH , einem Entwickler für Softwarelösungen und Portale für Online-Marketing und -Vertrieb.
Zu: Online-PR (2): Presseportale im Internet erfolgreich nutzen
Da ich mich nun seit Jahren mit Online-Kommunikation beschäftige und auch mit so genannten "freien" Presseportalen (hier auch "nett" als Publikumsportale beschrieben), denke ich man sollte als Kommunikationsschaffender schon ein wenig intensiver darüber schauen. Nicht jedem Link nachjagen und ihn als Erfolg verbuchen oder zu verkaufen ist manchmal auch mehr(Wert). Den Standard-Spruch der letzten Jahre Presseportal machen gerade für kleine Budgets Sinn, bezweifele ich sehr – gerade wenn die Online-Ableger der Printausgaben über kostenpflichtige Inhalte diskutieren.
Ich hoffe ich konnte ein wenig die Diskussion anregen
Zu: Online-PR (2): Presseportale im Internet erfolgreich nutzen
ihre Anmerkung "warum sollte ich als Journalist eine Meldung aufnehmen, die jeder Mensch eh schon an jeder Ecke präsentiert bekommt." würde ich entgegen: Sollen Sie so ja nicht, aber ja nicht nur drüber schauen, sondern je nach Fokus überarbeiten oder background oder ....
Da würde ich von Journalisten mehr erwarten, aber die Infos generell fliessen immer schneller an traditionellen Journalisten vorbei:
http://www.youtube.com/watch?v=5yU8R42AL0U
Wer im Web gefunden werden will, der sollte überall vertreten sein, denn Google & Co. findet deren news schlicht einfacher und macht es Enduser zugänglich.
".. gerade wenn die Online-Ableger der Printausgaben über kostenpflichtige Inhalte diskutieren." - a) glaube ich daran nicht für SOLCHE NEWS und b) wenn ich jemals zahlen würde, dann muss da viel mehr dahinter sein ...
