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Blaupause Google

04.12.2008 Google ist dabei, sein bisheriges Modell anders anzuwenden. Dennoch: Manche der Grundlagen sind es einfach wert, kopiert zu werden.

Auch Mister Eric Schmidt hat schon einmal glücklicher dreingeschaut. Glaubt man dem Wall Street Journal, lässt der derzeit bei Google alles durchforsten, um unprofitablen Ballast zu entfernen. Eigentlich nicht der klassische Google-Stil, zumindest nicht in dem Ausmaß. Gerade die von den Unternehmensberatern gezeigte zweiteilige Strategie war bisher Googles Stärke. Umsonst-Dienste in den Markt drücken - oder damit einen solchen schaffen - und dann darauf Werbung aufschalten.

Na klar, nicht alles muss Google anbieten. Ob etwa die Welt den Fehlen von Lively einmal schmerzlich bedauern wird, ist schwer zu sagen. Aber Google darf die latente Gefahr nicht unterschätzen, die in der derzeitigen Hinwendung zum Controllertum steckt. Denn bisher konnte man sich die diversen Dienste und Spinnereien leisten - aus manchen solcher Projekte wurden schließlich bereits Erfolge.

Nun sieht es aber so aus, als würde Google seine Hauspolitik umgestalten - und damit an den Stellschrauben drehen, die das Ganze zusammen halten. Dennoch bieten einige der sechs Säulen gute Ansätze, das Modell wie eine Blaupause auf das eigene Business zu übertragen. Das wäre dann der koreanische Weg. Google geht ihn ja gerade ebenfalls - und schaut sich dafür offensichtlich bei anderen Wirtschaftszweigen was ab.
Thema:

Geschäftsmodell: Googles sechs Säulen

Wie funktioniert Google? Eine neue Studie von faberNovel erklärt die sechs Faktoren, auf denen der Erfolg des Konzerns aufbaut. Doch jetzt sind die Säulen in Gefahr.

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 (Bild: Stephanie Hofschlaeger/ Pixelio.de)
Bild: Stephanie Hofschlaeger/ PIXELIO.de

Kommentar von Thomas Kletschke

Blaupause Google

Google ist dabei, sein bisheriges Modell anders anzuwenden. Dennoch: Manche der Grundlagen sind es einfach wert, kopiert zu werden.

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 (Foto Studio 54)
Bild: Foto Studio 54
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