Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Zehn Tipps, um Iphone-Apps erfolgreich im Unternehmens-Einsatz zu platzieren

18.02.2010 Wann ist die Zeit reif für eine eigene iPhone-App? Wie sollte die Gestaltung aussehen und wie funktioniert die Vermarktung? Die iBusiness-Checkliste hilft Unternehmen, die eigenen Erfolgschancen zu erkennen.

 (Bild: Apple)
Bild: Apple
Die Verkaufszahlen des iPhones in Deutschland   liegen bei knapp 820.000 Stück. Weltweit wurden bislang rund 32 Millionen iPhones verkauft. Das Erfolgsgeheimnis liegt besonders in der individuellen Nutzbarkeit des Geräts: Die persönlichen Präferenzen sind einstell- und speicherbar und sowohl lokale als auch externe Datenbank-Profile können genutzt werden.

Das iPhone ist gleichzusetzen mit einem multimedialen Dauererlebnis. Zudem unterstützt es die Always-on-Mentalität, die sich bereits durch viele Nutzergruppen hindurch zieht. Beliebt sind vor allem die sogenannten Apps, kleine Programme, die einen Zusatznutzen für den alltäglichen Gebrauch bringen. Weltweit stehen zurzeit mehr als 130.000 Apps   zur Verfügung – Tendenz täglich steigend.

Für Unternehmen öffnen sich hiermit vollkommen neue Möglichkeiten, Kontakt zu ihrer Zielgruppe aufzunehmen. Die wiederum nimmt die mobile Dienstleistung gerne in Anspruch, wenn sie sich in ihren Informations- und Kommunikations-Alltag integrieren lässt, einfach gestaltet, optisch ansprechend sowie preiswert oder bestenfalls kostenlos ist. Doch wann ist die Zeit reif für eine eigene iPhone-App? Wie sollte die Gestaltung aussehen und wie die Vermarktung? Die folgenden Tipps helfen Ihnen, die eigenen Erfolgschancen zu erkennen.

1. Das Endgerät: Es lebe das iPhone

Elegant, hip und praktisch – so lässt sich das iPhone mit wenigen Worten beschreiben. Die Funktionalitäten sind einfach und intuitiv zu erlernen, so dass der Umgang mit dem Gerät schnell zur Routine wird. Die Oberfläche passt sich den Anforderungen des Nutzers an. Das iPhone wird schnell zu einem persönlichen Informationsspeicher und Wegweiser, der auf die speziellen und lokalen Wünsche des Nutzers vorbereitet ist. Im Internet kann der Nutzer via EDGE, UMTS oder WLAN surfen. Kurzum: Das iPhone gilt momentan als kleines multimediales Wunder, das mit nützlichen und unterhaltenden Funktionen aufwartet. Die Nutzung wird in den kommenden Monaten weiter ansteigen, denn kostengünstige Tarifmodelle und die Errungenschaft eines Statussymbols verlocken zum Kauf.

2. Das Unternehmen: Inhalte überprüfen

Nur weil eine Technologie im Trend liegt heißt das noch lange nicht, dass ihre Verwendung für jedes Unternehmen Sinn macht. Innovationen können, falsch oder überflüssig eingesetzt, schnell zu einer Stolperfalle werden. Unternehmensverantwortliche sollten deshalb sehr genau darüber nachdenken, welche Informationen sie mit einer iPhone App transportieren können, die auf dieses Medium zugeschnitten sind. Optimal ist eine mobile Verlängerung der Website-Inhalte, die für den iPhone-Besitzer einen Zusatznutzen darstellt. Ob es sich dabei um ein Informations-, Kommunikations- oder Unterhaltungs-Tool handelt, hängt stark von der Produkt- bzw. Dienstleistungspalette des Unternehmens ab.
 (Bild: Admob / HighText Verlag)
Bild: Admob / HighText Verlag

3. Die Zielgruppe: Wer braucht eine App?

Sind die Inhalte gesichert, sollte im nächsten Schritt überprüft werden, ob sich die eigene Zielgruppe überhaupt für ein mobiles Angebot interessiert. Nicht jeder Online-Nutzer ist automatisch auch am mobilen Internet interessiert. Oder sollen neue Nutzergruppen angesprochen werden, um eine Erweiterung des Interessentenkreises zu bewirken? In diesem Fall kann sich der Einsatz einer App ebenfalls lohnen. Ist die Relevanz der Zielgruppe geklärt, muss überlegt werden, inwieweit diese sich mit dem mobilen Angebot auseinandersetzen möchte und welche Ansprüche sie an die Funktionen stellt. Hier sollte auf bereits bestehende Zielgruppen-Charakteristika zurückgegriffen oder eine Zielgruppenbefragung anvisiert werden.

4. Die App: Mobiles Vergnügen

Eine App sollte zunächst einmal das emotionale Grundbedürfnis des Nutzers befriedigen: Spaß. Der Einsatz einer App ist nicht zwingend notwendig, um den Alltag zu bewältigen, er wird aber um ein Vielfaches spannender und amüsanter mit ihr. Spaß allein reicht jedoch nicht aus: Zusätzlich sollte die App als Lösung für ein individuelles Problem zur Verfügung stehen und durch Funktionalität überzeugen. Eine Platzierung der App im App-Store ist selbstverständlich, um die Vermarktung anzukurbeln. Je preiswerter eine App gehalten wird, desto eher werden die Interessenten bereit sein, sie zu testen.
 (Bild: HighText Verlag)
Bild: HighText Verlag

5. Das Konzept: Aufbau einer sinnvollen App

Bei der Gestaltung einer App ist Einfachheit wichtig. Je simpler die Navigation und die Menüpunkte gehalten sind, desto schneller freundet sich der Nutzer mit dem neuen Angebot an. Sofern mehrere Navigationsebenen eingeplant sind, erfolgt deren Aufbau streng logisch. Je tiefer ein Nutzer in das inhaltliche Angebot der mobilen Anwendung eintaucht, desto einfacher sollte er wieder herausfinden können. Auch Anleitungs- oder Beschreibungstexte sowie Überschriften sind gradlinig und unkompliziert zu halten, damit auf einen Blick erkennbar ist, was die App zu bieten hat.

6. Das Design: Glasklar überzeugen

Auf zu viele grafische Spielerein sollte bei der Gestaltung einer App besser verzichtet werden. Dafür ist der Einsatz von klar definierten Icons und schnörkellosen Grafiken umso ratsamer. Der Aufbau einer eigenen Bildsprache ist besonders für die Gestaltung einer App wichtig, denn je attraktiver sich eine Anwendung präsentiert, desto interessierter reagiert der Nutzer auf sie. Bilder sagen mehr als 1.000 Worte, weshalb eine intelligent gestaltete App für das emotionale Involvement der Anwender sorgt.

7. Die Realisierung: Anfreunden mit Apple

Die Entwicklung einer App erfordert das fundierte Wissen der Programmiersprache Objective C sowie den versierten Umgang mit dem Software Development Kit von Apple. Der Gebrauch eines Macs ist natürlich Grundvoraussetzung. Sobald die App vorzeigbar ist, ist eine Freigabe durch Apple notwendig, denn das Unternehmen achtet auf inhaltlich und technologisch einwandfreie Anwendungen. Erst dann wird es für den App-Store zugelassen. Diese Prozesse können mitunter viel Zeit in Anspruch nehmen, da nicht jede App gleich beim ersten Mal von Apple zugelassen wird. Für den Launch-Termin sollte das Prozedere mit eingeplant werden.
 (Bild: Admob / HighText Verlag)
Bild: Admob / HighText Verlag

8. Die Vermarktung: Überzeugend auf allen Kanälen

Wie kommt eine App zum Nutzer? Die Listung im App-Store ist eine Grundvoraussetzung, um die Anwendung prominent zu platzieren und deren Verfügbarkeit zu sichern. Die eigene Zielgruppe wird über die etablierten Kommunikationskanäle des Unternehmens, wie Website, Corporate Blog, Twitter oder Newsletter, angesprochen. Verschiedene Online-Marketing-Maßnahmen helfen, potenzielle Interessenten auf die Anwendung aufmerksam zu machen. Innovationen finden oftmals bei Multiplikatoren Erwähnung, die sich mit einem bestimmten Thema auskennen und gerne darüber in ihren Blogs oder Foren berichten. Auch In-App-Advertising kann eine Chance sein, neue Zielgruppen zu erschließen.

9. Der Erfolg: Achtung Kontrolle

Werden Online-Marketing-Maßnahmen für die Vermarktung der App eingesetzt, sagt der daraus resultierende Traffic bereits etwas über die Aufmerksamkeit der Zielgruppen aus. Die Verwaltung der Apps erfolgt über iTunes Connect, der Schnittstelle zwischen App Store und iPhone-Entwicklern. Hier können zudem die Anzahl der Downloads abgerufen werden. Wem das zu umständlich ist besorgt sich eine eigens für das App-Reporting entwickelte App und vergleicht hierüber seine Abrufzahlen.

10. Die Zukunft: Strategische Ausrichtung

Mit der Einrichtung der ersten eigenen App wird sich schnell zeigen, wie diese von der Zielgruppe aufgenommen wird, wie hoch der Anteil der neuen Interessenten ist und wie sich der Kommunikationskanal in den Kommunikationsmix integrieren lässt. Eine oder mehrere Apps können eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Maßnahmen sein. Genauso gut kann es vorkommen, dass die Anwendung von den Nutzern nicht akzeptiert wird und schnell in Vergessenheit gerät. Hier muss jedes Unternehmen für sich entscheiden, ob und wann der richtige Zeitpunkt für die Eröffnung der mobilen Kommunikation gekommen ist.


iBusiness-Autoring Tanja Kiellisch ist Marketingleiterin der Kölner Internetagentur Kernpunkt GmbH   . Die thematischen Schwerpunkte in Ihrem Tätigkeitsbereich liegen in den Bereichen Social Marketing und Web 2.0, ECommerce, Mobiles Internet, Suchmaschinenoptimierung, Web-Design sowie generelle Trends im Online-Marketing.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
 (Unic GmbH)
Bild: Unic GmbH
Gerrit Taaks
(Unic GmbH)
Christian Radermacher
(Sitecore Deutschland GmbH)

Top-10-Features für eine erfolgreiche B2B-Website: Mit Beispielen & Lösungsansätzen

Die eigene Website von B2B-Herstellern hat rasant an Bedeutung gewonnen: Einkäufer und andere Vertreter auf Kundenseite wünschen immer mehr digitale Inhalte und Services, um die eigenen Aufgaben bequem und effizient durchzuführen. Eine leistungsfähige Website mit einem passenden Feature-Set leistet wesentliche Beiträge für Marketing, Vertrieb und Kundendienst, und ist ein unverzichtbarer Baustein für eine gute Customer Experience (CX).

Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: