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Einer muss es ja gewesen sein

von sr

12.03.2008 Immer wieder lassen Blogger manipulierte Online-Inhalte im Web 2.0 auffliegen. Wenn man allerdings die deutschen PR-Agenturen befragt, will natürlich niemand etwas von solchen Machenschaften wissen. Doch ohne Unterstützung werden wohl die wenigsten Unternehmen im Web 2.0 mit ihrer Hilflos-PR aktiv.

"Wir haben uns nur der Tools bedient, die im Web 2.0 völlig normal sind": Mit diesen Worten wehrte sich die PR-Agentur von Calvin Klein gegen den Vorwurf der Schleichwerbung bei ihren Fake-Blogs. Immerhin hatte die Agentur damit aber wenigstens zugegeben, an der grausamen Kampagne beteiligt gewesen zu sein.

Ich will hier sicher niemanden der Lüge bezichtigen: Aber sobald man sich ein Stimmungsbild der deutschen PR-Branche einholt, rät jede Agentur von Fake-Blogs und Manipulationen ab. Was mich nachdenklich stimmt: Denn irgendjemand ist am Ende ja doch immer wieder für die hilflosen Marketing-Versuche im Web 2.0 verantwortlich.

Es interessiert mich daher Ihre Meinung: Hatte Ihnen bereits einmal eine Agentur zu unseriösen Methoden geraten? Wurde Ihnen etwa einmal empfohlen, Einträge bei Wikipedia zu schönen?

Namen interessieren mich übrigens nicht. Denn es geht nicht darum, irgendeine Agentur an den Pranger zu stellen. Vielmehr möchte ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Auf Ihre Anregungen   freue ich mich!
Thema:

Online-PR: Agenturen wollen keine Schleichwerbung im Web 2.0

Mit Fake-Blogs und anonym verfassten Kunden-Rezensionen versuchen Unternehmen schon länger, ihr Image im Web 2.0 zu pflegen. Eine aktuelle Untersuchung des auf Reputation Management spezialisierten Bloggers Malte Landwehr kommt nun zu dem Ergebnis, dass auch bei Wikipedia anscheinend viele Beiträge gefälscht sind. Von einer solchen Praxis raten viele PR-Agenturen aber dringend ab.

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 (Bild: photocase.com/ron101)
Bild: photocase.com/ron101

Kommentar von sr

Einer muss es ja gewesen sein

Immer wieder lassen Blogger manipulierte Online-Inhalte im Web 2.0 auffliegen. Wenn man allerdings die deutschen PR-Agenturen befragt, will natürlich niemand etwas von solchen Machenschaften wissen. Doch ohne Unterstützung werden wohl die wenigsten Unternehmen im Web 2.0 mit ihrer Hilflos-PR aktiv.

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 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
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