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Studie: "Internet senkt die Inflation"

22.07.2011 Das Internet wirkt inflationsdämpfend und erhöht die Kaufkraft sowie den Außenhandel deutlich. Das ist das Ergebnis einer Studie über die Auswirkungen des Webs auf die österreichische Gesamtwirtschaft, die der ISPA - Internet Service Providers Austria   durchführen ließ. Die Ergebnisse sind auch auf andere Volkswirtschaften übertragbar, etwa auf den Schweizer Markt.

Der zunehmende E-Commerce habe die Preistransparenz erhöht und die Transaktionsaktionskosten gesenkt. Dadurch wurde die Inflation in Österreich zwischen 1995 und 2008 jährlich um etwa 0,18 Prozentpunkte gedämpft und die Kaufkraft stieg kumuliert um etwa 2 Prozent, so die Studienautoren. Ebenso positiv hätte sich das Internet auf die Entwicklung des österreichischen Außenhandels ausgewirkt: Durch die Internetnutzung sind nicht nur die Produktvielfalt und der Konsumentennutzen, sondern auch der Außenhandel gewachsen. Der Export hat sich jährlich in Österreich um 1,3 Mrd. Euro, der Import um 1,4 Mrd. Euro erhöht.

Die Studie "Die volkswirtschaftlichen Impulse des Internets in Österreich", die das IHS im Auftrag der ISPA durchgeführt hat gezeigt, dass durch das Internet jährlich umgerechnet etwa 350 Millionen Euro an zusätzlichem Wirtschaftswachstum in Österreich generiert wurde. Zudem stieg die Zahl der Beschäftigten um etwa 6.000 pro Jahr. Das entspricht in etwa 7 Prozent des jährlichen BIP-Wachstums beziehungsweise 15 Prozent des Beschäftigungswachstums.
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