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Folgen des KI-Modus in der Google-Suche - "Jetzt zählt Datenqualität"

13.10.2025 Mit dem Start des KI-Modus in der Google-Suche verändert sich das Online-Marketing grundlegend. David Gabriel, CEO der Smarketer Group, erklärt, was das neue Sucherlebnis für Werbetreibende, Content-Strategien und die Sichtbarkeit von Marken bedeutet.

 (Bild: Google)
Bild: Google
Seit dieser Woche ist der neue KI-Modus von Google   auch in Deutschland verfügbar. Die Ergebnisse in den Suchergebnissen (SERP) werden zunehmend von KI-generierten, kontextbasierten Antworten geprägt, in die künftig auch Werbeformate direkt integriert werden.

David Gabriel, Gründer und CEO Smarketer Group

Für Smarketer Group   -Chef David Gabriel markiert das einen Wendepunkt: "Der KI-Modus verschiebt die Sichtbarkeit von klassischen Suchplatzierungen hin zu Antworten, die auf strukturierten und aktuellen Daten basieren." Unternehmen müssten deshalb ihre Produktfeeds, Preise und Schema-Markups optimieren, um in diesen neuen Antwortformaten berücksichtigt zu werden. "Wer jetzt in Datenqualität und Struktur investiert, sichert sich einen klaren Wettbewerbsvorteil", so Gabriel.

Neue Anforderungen an Inhalte und Formate

Im KI-Modus bevorzugt Google laut Gabriel Inhalte, die klar strukturiert und multimodal aufbereitet sind - also Texte, Tabellen, Bilder und Videos kombinieren. Besonders erfolgreich seien Formate wie Schritt-für-Schritt-Guides, Vergleichstabellen oder Entscheidungshilfen.

Das hat Konsequenzen für die Content-Produktion: Marken müssen Inhalte so gestalten, dass sie von der KI verstanden und in Antworten eingebunden werden können. Gleichzeitig zeichne sich ein Rückgang klassischer Traffic-Kanäle ab - insbesondere bei informationsorientierten Suchanfragen. "Dafür entstehen neue Klickpfade über Quellenlinks und integrierte Shopping-Module", sagt Gabriel.

Werbung im KI-Umfeld: Evolution statt Revolution

In den USA testet Google bereits Anzeigen direkt in den sogenannten AI Overviews. Eine Ausweitung auf weitere Länder und Sprachen wird in den kommenden Monaten erwartet. Laut Gabriel müssen Werbetreibende ihre Kampagnenstrategien frühzeitig anpassen.

"Wir bereiten Kampagnenstrukturen, Datenfeeds und Creatives so vor, dass sie in diesem KI-gestützten Umfeld maximale Relevanz erzielen", erklärt er. "Das ist kein Bruch mit bisherigen Prinzipien, sondern ein evolutionärer Schritt: Gute Performance-Werbung bleibt datengetrieben - nur die Komplexität steigt."
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