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Online-Lebensmittelhandel Freshfoods gibt auf
24.10.2018 Der von Edeka-Regionalgröße Feneberg betriebene Onlinelebensmittelhandel Freshfoods geht vom Netz und der zugehörige Lieferdienst wird eingestellt. Die Kunden werden an die Edeka -Tochter, den Bringmeister -Lieferservice, verwiesen. Begründung auf der Website: zu hohe Kosten. Gleichzeitig steigt Feneberg beim Münchner Bringmeister-Service ein.
Die Lieferungen für Amazon Fresh wird zukünftig von der Schwabinger Filiale aus stattfinden und die Lagerlogistik wird dort aufgebaut. Entsprechend findet derzeit auch ein Transfer von gelagerten Lebensmitteln statt - insgesamt gilt es, einen Warenbestand im Wert von ca. einer Viertel Million Euro aufzulösen, den Freshfoods für die Kooperation bereitgestellt hat.
Freshfoods-Kunden können nun Bringmeister nutzen
Den Übergang zu Bringmeister erleichtert der Dienst seinen registrierten Kunden durch eine Mitnahme des Kontos per Klick. Feneberg hat selber drei Edeka-Filialen in München und kooperierte für die Lieferdienste mit 76 Filialen. Ab 25.Oktober wird der Onlineshop in einen Ruhezustand versetzt, die Kunden haben dann noch drei Monate Zeit, ihre Kundenkonten per Opt-In zu Bringmeister zu übertragen.Christoph Kappes, der für Freshfoods den Übergang organisieren musste, sagt dazu: "Wir haben die Datenübertragung so aufgesetzt, dass sie DSGVO-konform ist. Das heißt, alle Kundendaten sind veschlüsselt und werden erst durch das Opt-In der Kunden auf der Freshfoods-Seite freigegeben. Erfolgt das nicht, sind die Daten für Bringmeister nicht lesbar und nicht auswertbar. Andereseits können wir so auch die Kundenhistorie mit weitergeben, was für Kunde und Lieferdienst enorm vorteilhaft ist."
Die Investition in das Online-Shop-System sei allerdings nicht umsonst gewesen, denn Feneberg plant für seine Filialen digitale Services auszubauen und für einzelne Läden, bei denen solch ein System Sinn macht, eine Art elektronische Einkaufsliste einzuführen. Die Kunden können dann tagsüber ihre Produktauswahl online treffen und die Einkaufsliste in die Filiale mitnehmen - im Idealfall optimiert nach Regallagerplätzen für einen zielgerichteten Gang durch den Laden. Außerdem prüft Feneberg die Option für einzelne Filialen, ein Click&Collect-System einzuführen.
