Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Unsere exklusive Erhebung zeigt: Steigender Effizienzdruck, unsichere Datenlagen und der Einfluss von KI zwingen Agenturen dazu, operativen Strukturen und Geschäftsmodell grundlegend neu auszurichten.
Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Corona und die Folgen

Konsum in der Corona-Krise: Mehr Streaming- und weniger Essenslieferdienste

14.05.2020 Die Corona-Krise hat das Konsumverhalten junger Leute deutlich verändert. Streamingservices, Unterhaltungselektronik und Bücher werden erheblich mehr als vorher genutzt. Mode, Kosmetik und Essenslieferdienste sind dagegen die Verlierer der Pandemie.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Mit plus 58 Prozent hat der Konsum von Streamingservices von allen untersuchten Gütern am stärksten zugelegt. Es folgen Unterhaltungselektronik (+46 Prozent) und Lebensmittel (+41 Prozent). Immerhin 36 Prozent der Studierenden haben während des Lockdowns auch häufiger zu Büchern gegriffen. Überraschend konnten allgemeine Online-Lieferdienste nur um 32 Prozent zulegen. Dies dürfte daran liegen, dass junge Konsumenten auch vor Corona schon viel bei Amazon und Co. bestellt haben, so dass deren Zuwächse eher von älteren Kunden stammen könnten. Zu diesen Ergebnissen kam das neunte MTPanel, eine Umfrage der Studenteninitiative MTP - Marketing zwischen Theorie und Praxis   unter ihren Mitgliedern in 19 deutschen Städten.

Ebenfalls unerwartet ist das Ergebnis bei den Essenslieferdiensten. Nur 15 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich während der Krise häufiger Essen liefern ließen als vorher. Bei 22 Prozent ist die Nutzung dieser Dienste sogar zurückgegangen. Noch größere Einbrüche verzeichneten nur die Mode- und die Kosmetikindustrie, von deren Kunden jeweils 38 Prozent nun weniger Produkte konsumierten.

Rabatte und spezielle Aktionen spielten in der Krise keine große Rolle. Nur 26 Prozent der Studierenden ließen sich dadurch locken. Die größte Aufmerksamkeit erzielten Rabatt-Aktionen noch in den sozialen Medien und per E-Mail mit 69 Prozent bzw. 42 Prozent. Dies lag vor allem daran, dass eine große Mehrheit von 76 Prozent der Befragten "eher mehr" oder sogar "deutlich mehr" Zeit mit sozialen Medien verbracht haben. Nur 23 Prozent probierten im Untersuchungszeitraum allerdings andere soziale Netzwerke als vorher aus. Der überwiegende Teil blieb seinen angestammten Medien treu.

Die Umfrage wurde während des Lockdowns zwischen dem 14. und 22. April 2020 durchgeführt. Teilgenommen haben 384 Studierende im Alter von 18 bis 29 Jahren.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:
Relation Browser Tags/Schlagwörter und Unternehmen: