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Start-ups aus der Krise: Das elfte Gebot
31.10.2008 Sparen ist geil, sagt Doerr. Und der Gang zu eigentlich sehr unsexy wirkenden Förderbürokraten? Staatsknete kann auch für Start-ups wichtig sein.
Im Ernst ist also der regelmäßige Gang zur - besser noch: zu den - Hausbank(en) angesagt. Und zwar proaktiv Tacheles reden. Und bei aller Liebe zum Markt bietet selbst noch die durch die berühmte Lehman-Überweisung zum Gespött gewordene staatliche KfW Programme für kleine Unternehmen an. Auch die bald sanierte IKB-Bank bekennt Reue und möchte nun wieder kleine und mittelständische Unternehmen fördern.
So sexy ein VC-Geber ist, so man ihn hat: Staatsknete für Start-ups hat auch was. Also müssen sich Firmengründer und Kleinunternehmern derzeit nach allen Seiten hin informieren. Neben Banken, Venture Capitalists und Social Finance gehören regionale und lokale Förderer ebenfalls zu den Anlaufstellen. Zumindest bis der Markt wieder auf Normal Null ist, sollten Start-ups auch mal eine Volksbank kontaktiert haben. Gegebenenfalls kann es auch Sinn machen, sich mit einem oder mehreren Partnern zusammenzuschließen, die ebenfalls jung am Markt sind. Ein sinnvolles Fusionsprojekt dürfte auch bei Bankern oder Förderprogramm-Bürokraten bessere Karten haben. Ach ja, das elfte Gebot lautet: Sei kreativ und schnell!
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