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Einfach ist besser

09.02.2017 Der Wurm muss dem Fisch schmecken: Gute Logistiklösungen funktionieren einfach, flexibel und universell. Je ingenieursgetriebener die Lösung, desto weniger kann sie in der Praxis überzeugen.

Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Bild: Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst
Reduzierung der Zustellversuche, Optimierung der Routen, Erhöhung der Geschwindigkeit, Festigung von Marktanteilen ... es gibt eine ganze Reihe von Gründen, die aus Sicht eines Logistikers für oder gegen eine bestimmte Lösung sprechen können. Am Ende wird aber kein einziger davon entscheidend sein. Allein der Kunde muss vom Nutzen überzeugt sein.

Deswegen werden auch in Zukunft klare und einfache Logistikkonzepte überzeugen. Packstationen und Lockerboxen werden dazu gehören. In eine ähnliche Richtung zielen private Kästen, die in Einfamilienhäusern und übersichtlichen Mehrfamilienhaussiedlungen eine ähnliche Funktion übernehmen werden - bei leichtem Komfortvorteil.

Je komplizierter und technisch anspruchsvoller die Lösung, desto geringer wird der Verbreitungsgrad sein. Dabei können schon kleine Designänderungen einen großen Unterschied machen. Ein Paketsack, der für jede Lieferung eigens an der Wohnungstür angebracht werden muss, hat in puncto Flexibilität schon einen deutlichen Nachteil gegenüber einer Packstation, die immer an der selben Stelle steht. Wenn der Paketsack dann noch für teures Geld angeschafft werden muss und monatliche Gebühren kostet, ist die Lösung schnell im Aus.
Thema:

Logistik: Sieben Last-Mile-Konzepte im Zukunfts-Test

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Kein Ende in Sicht: Immer mehr Warensortimente werden online gehandelt - und stellen neue Ansprüche an die Lieferkonzepte. (Bild: Amazon)
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Kein Ende in Sicht: Immer mehr Warensortimente werden online gehandelt - und stellen neue Ansprüche an die Lieferkonzepte.

Kommentar von Dominik Grollmann

Einfach ist besser

Der Wurm muss dem Fisch schmecken: Gute Logistiklösungen funktionieren einfach, flexibel und universell. Je ingenieursgetriebener die Lösung, desto weniger kann sie in der Praxis überzeugen.

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Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
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