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Halbjahresbilanz

SYZYGY-Umsatz bricht weiter ein - aber Jahresprognose soll halten

30.07.2026 Die Digitalagenturgruppe SYZYGY hat im ersten Halbjahr 14 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Verbesserte Margen in Deutschland, Großbritannien und Polen sollen dazu beitragen, die Jahresziele dennoch zu erreichen.

SYZYGY-Chef Frank Wolfram will trotz rückläufiger Umsatz Kurs halten.
Die Agenturgruppe SYZYGY    hält trotz rückläufiger Geschäfte an der Prognose für 2026 fest. Der Vorstand erwartet weiterhin rund 50 Millionen Euro Umsatz und eine operative Marge von drei bis vier Prozent, teilte das Unternehmen mit. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von 25,2 Millionen Euro. Das waren 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis sank um 15 Prozent auf 428.000 Euro, während die operative Marge mit 1,7 Prozent unverändert blieb. Das Konzernergebnis lag bei 215.000 Euro und damit annähernd auf Vorjahresniveau.

Deutschland bleibt wichtigster Markt

Im deutschen Kernmarkt setzte SYZYGY 19,6 Millionen Euro um. Das entsprach einem Rückgang von 17 Prozent und einem Anteil von rund 78 Prozent am Konzernumsatz. Gleichzeitig stieg die operative Marge von sechs auf sieben Prozent. Das operative Ergebnis erreichte 1,4 Millionen Euro.

Das Segment Großbritannien und USA erwirtschaftete 2,6 Millionen Euro Umsatz, sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Die operative Marge erhöhte sich von zwei auf sechs Prozent. In Polen blieb der Umsatz mit drei Millionen Euro stabil, während die Marge von null auf fünf Prozent stieg.

Negativer operativer Cashflow

Der operative Cashflow belief sich im ersten Halbjahr auf minus zwei Millionen Euro. SYZYGY führt dies vor allem auf den planmäßigen Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie weiteren nichtfinanziellen Verbindlichkeiten zurück.

"Trotz des weiterhin angespannten konjunkturellen Umfelds konnten wir im ersten Halbjahr Kurs halten. Daher bestätigen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr", erklärt Vorstandsvorsitzender Frank Wolfram .
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