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BVDW und IAB wollen eGame-Advertising harmonisieren

22.06.2009 Um Werbungtreibenden endlich einheitliche und verbindliche Marktzahlen im Werbeumfeld für Computer- und Konsolenspiele liefern zu können, setzen sich sowohl der IAB als auch der BVDW für branchenweite Standards ein.

Der US-amerikanische Branchenverband International Advertising Bureau   (IAB) hat eine Initiative gestartet, um das Geschäftsfeld eGame-Advertising zu ordnen und zu standardisieren. Obwohl eGame-Advertising aktuell zu den Trend-Märkten der Onlinewerbung zählt, haben Marketer derzeit noch immer mit vielen Unsicherheiten zu kämpfen. Methoden zur Reichweitenmessung, Marktanalyse und Nutzerforschung lassen sich nicht ohne weiteres auf den In-Game-Werbemarkt übertragen.

So ist es in der Regel in den meisten 3D-Spielen nicht üblich, auf an einer virtuellen Wand präsentierte Werbeanzeigen zu klicken. Auch existieren noch wenige Studien zur Effektivität der Werbeform im Vergleich mit anderen Medien. Mit den neuen IAB-Richtlinien soll daher nun ein Orientierungsrahmen geschaffen werden.

Dies sieht auch Carsten Szameitat , Geschäftsführer 11 Prozent Communication    und Gründer der Game-Werbeforschungsabteilung GameMatrix, so: Auch er macht "fehlenden Standards in Werbeformen, Messbarkeit und Zielgruppenanalyse" als Hauptursachen für die unzureichende Platzierung im Onlinewerbemarkt aus. "Eine weitere Problematik ist die Werbewirkung, die momentan noch nicht wissenschaftlich analysiert und belegt ist", so Szameitat im Gespräch mit iBusiness. Mit diesem Thema befasst sich das neu gegründete LAB eGame-Advertising im Bundesverband Digitale Wirtschaft   (BVDW).

Wie der Games-Experte gegenüber iBusiness erklärte, tauschen sich beide Verbände - BVDW und IAB - zu diesem Thema "schon seit längerem" aus. "Der deutschsprachige Markt spielt hier eine tragende Rolle", erklärt Szameitat.
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