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Digitalisierungs-Blues: Nur jedes vierte Unternehmen erzielt Umsatzsteigerungen
16.04.2019 Ois is Blues: Für nur zwölf Prozent der Unternehmen ist der digitale Umbau die wichtigste Aufgabe. 81 Prozent stufen die Digitalisierung zwar immer noch als wichtig ein, der digitale Umbau gilt aber inzwischen als eine Aufgabe unter vielen. Einer der Gründe: erst wenige positive Effekte auf das Wachstum. Trotz digitaler Anstrengungen steigerte erst ein Viertel der befragten Unternehmen dadurch seinen Umsatz, hat die Studie 'Potenzialanalyse Transformation erfolgreich managen' von Sopra Steria Consulting herausgefunden.
"Die größten Digitalisierungserfolge erzielen Unternehmen derzeit auf der Kostenseite. Geht es um Wachstumsimpulse, denken Entscheider vielfach noch nicht radikal genug", klagt Simon Oberle, Leiter Future Management von Sopra Steria Next. "Viele konzentrieren sich darauf, bewährte analoge Abläufe durch digitale nur zu verbessern, statt über komplett neu konzipierte Kanäle und Prozesse mit Kunden zu sprechen, gemeinsame Standards für Plattformen zu entwickeln oder in die digitale Infrastruktur zu investieren." Das deutsche Unternehmen zuerst auf Geschäftsprozesse und - wenn überhaupt - erst spät auf Geschäftsmodelle bei der Digitalisierung setzen, hatte iBusiness schon vor anderthalb Jahren analysiert.
Besonders wichtig sei es, genau diese bestehenden Strukturen aufzubrechen. 59 Prozent der Unternehmen geben zu, dass ausgerechnet die durch nicht integrierte Software und Daten fortbestehenden Silos zu den größten Hindernissen bei der digitalen Transformation gehören. Ohne eine durchgängig digitalisierte Datenautobahn (Ende-zu-Ende) bleiben viele der digitalen Vorteile reine Zukunftsmusik.
