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Die Zukunft der Usability
Bild: SXC.hu/Ayhan YILDIZ, bearbeitet
Ich vertrete einmal die ketzerische These: Wenn man in der Interaktiv-Szene heute über "Usability" redet, dann spricht man zuvörderst über Webdesign und nichts anderes. Und die Zukunft der Usability? Diese Diskussion handelt in aller Regel von dem, was wir heute schon kennen - es geht um Grafik, Wording, Designs:
  • Die Diskussion dreht sich um ein Internet, das (mobil oder nicht) auf einem graphischen Frontend basiert.
  • Die Diskussion dreht sich um die Gestaltung einer Webseite, also der digitalen Version einer gedruckten Magazinseite, in die zwar Datenbanken ihre Daten hineinspucken, in der Targeting-Systeme ihre Anzeigen platzieren und Videoportale ihre Clips hinein aggregieren. Aber die in jedem Fall hinterher zu einer Seite zusammengebaut werden, die bei jedem Nutzer irgendwie gleich aussieht ("CD"!) und gleich bedienbar ist ("Nutzersteuerung").
  • Das Endgerät der Zukunft ist in jedem Fall ein Ding, das irgendwie mit einem Monitor ausgestattet ist, das der Nutzer anschaut und dann darauf reagiert, indem er direkt oder indirekt auf Vorgefertigtes deutet und damit seine digitale Welt steuert.

Bild: David Zondy

Zusammengefasst sind das ja eine ganze Menge von Annahmen, die den Blick auf die Zukunft deutlich einschränken. Danach wird die Zukunft zwar ganz anders, aber irgendwie doch genauso wie die Gegenwart (wer wissen will, wie diese Diskussion in 20 oder 50 Jahren aussieht, der möge Tales of Future Past zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser besuchen. Eine wunderschöne Sammlung - Mond 0.2 statt 2.0 inklusive.

Die Zukunft liegt ja in der Granularisierung der Welt: Software, Agentensysteme oder auch Roboter der Zukunft werden ja in Zukunft eher aussehen wie Ameisenhaufen - nicht wie Ameisenbären.

Die IT-Dinosaurier der Vergangenheit ("Mainframe") sind längst ersetzt worden durch Client/Server-Systeme, die zur Zeit ersetzt werden durch Notebooks, Cloud Computing und intelligente Mobiltelefone. Und in Zukunft ist die Intelligenz noch weiter unten. Sie wird in der Brille stecken ("Augmented Reality") oder in der intelligenten Tapete ("Ambient Intelligence").

Bild: HighText iBusiness

Bislang ist ein Interface nicht nur im Wortsinn ("Zwischengesicht") ein doppelter Übersetzer:

  • Er übersetzt auf der einen Seite die Informationen, die die Welt zur Verfügung stellt in (zumeist visuelle) Metaphern.
  • Auf der anderen Seite übersetzt er die Modifikationswünsche des Nutzers in maschinenverständliche Sprache, in Mausklicks, Formulareingaben oder Tastendrücke.
Je mächtiger die dahinter liegende Übersetzungssoft- und -hardware ist, um so weniger "maschinell" müssen diese Übersetzungen sein. Die Veränderung des Interface der

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