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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
ChatGPT flutet Free-Accounts mit Werbung - Advertiser zweifeln am Nutzen
25.03.2026 OpenAI rollt Werbung in ChatGPT breit aus - doch erste Erfahrungen zeigen: Nutzer sehen teils bei jedem Prompt Ads, während Werbetreibende den Erfolg kaum messen können.
Parallel mehren sich kritische Stimmen zur Werbeintegration. Der SEO-Experte Glenn Gabe berichtet, dass bei ihm mit einem Free-Account bei nahezu jedem Prompt Anzeigen erscheinen. Auch Emily Forlini von PC Mag kritisiert die Umsetzung: Anzeigen seien teilweise überdimensioniert oder thematisch unpassend. Als Beispiel nennt die Redakteurin eine Werbung für die Design-Software Canva , die ohne erkennbaren Kontext in einem Chat auftauchte.
OpenAI setzt auf Skalierung des Werbegeschäfts
Trotz der Kritik treibt OpenAI die Monetarisierung weiter voran. Geplant ist unter anderem eine stärkere Ausspielung von Anzeigen sowie neue Optionen für Advertiser, ihre Reichweite aktiv zu erhöhen. Unterstützung kommt dabei von Dave Dugan , ehemals bei Meta , der den Ausbau des Ad-Geschäfts mitverantwortet. Ziel ist es, schneller Strukturen aufzubauen, die mit etablierten Plattformen konkurrieren können.Gleichzeitig wächst der Druck durch Wettbewerber. Anbieter wie Google integrieren Werbung zunehmend in ihre AI-Produkte, während Tools wie Perplexity und Claude bewusst werbefrei bleiben. Laut Fortune unter Berufung auf Daten von Larridin verschiebt sich die Nutzung bereits: Nutzer greifen häufiger zu Claude als zu ChatGPT.
