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Benchmark-Studie: Behavioural-E-Mails mit Öffnungsrate von 64 Prozent

12.09.2012 Die Zahl ungezielter E-Mails sinkt. Verhaltensbasiertes E-Mail-Marketing liegt hingegen weiter auf Wachstumskurs. Zu diesen Ergebnissen kommt die fünfte Benchmark-Studie von Redeye   .

Darin untersucht der EMail-Anbieter die EMail-Kommunikation von Versandhändlern, Reiseanbietern und Versicherungen sowie das EMail-Marketing der eigenen Kunden anhand durchschnittlicher Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten. Ergebnis: 86 Prozent der Unternehmen und damit acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor erlauben eine Registrierung ohne Kauf. Die Trennung von Anmeldung und Kauf ermöglicht die Kundenkommunikation via E-Mail vor der ersten Bestellung. E-Commerce-Betreiber können Interessenten dadurch noch gezielter incentivieren und zu stärkerem Engagement motivieren.

Fast alle untersuchten Unternehmen versenden die erste Willkommens-E-Mail in personalisierter Form. Jedoch zeigen sich beim Grad der Personalisierung beträchtliche Unterschiede. So überführen 45 Prozent der Unternehmen neue Empfänger nach der Willkommens-EMail in ein nicht segmentiertes Newsletter-Programm. Lediglich 13 Prozent der Unternehmen betreiben mehrstufige Willkommens-Programme und setzen auch im anschließenden Kundenlebenszyklus auf Behavioural-EMail-Marketing.

Dabei beweist die Analyse eindeutig, dass E-Mails auf Basis des gespeicherten Kundenverhaltens besonders erfolgreich sind. Beispielsweise erzielten die Versandhändler mit Behavioural-EMails im Durchschnitt Öffnungsraten von 64 Prozent, Klickraten von 27 Prozent und Konversionsraten von 17 Prozent.

Der Trend hin zu datengetriebenen EMail-Lösungen hält an. Immer mehr Marketing-Entscheider verabschieden sich von unpersönlichen Massenaussendungen und wenden sich Behavioural-E-Mail-Lösungen zu. Dies zeigt unter anderem das Gesamtvolumen ungezielter E-Mails, das sich im Laufe der letzten 12 Monate von 38 Prozent auf 28 Prozent reduziert hat.

Für die Studie wurden 191 britische E-Commerce-Unternehmen aus den Bereichen Versandhandel, Touristik und Versicherungen befragt. Außerdem wurden die Websites der beteiligten Unternehmen einem vierwöchigen Monitoring unterzogen.
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